Optimum Datamanagement Solutions Mit Bildverarbeitung fehlerfrei montiert

Autor / Redakteur: Wolfgang Mahanty / Stefanie Michel

Wenn der Mitarbeiter in der Montage und Kommissionierung aufgrund der Variantenvielfalt und Komplexität an seine Belastungsgrenzen stößt, ist Abhilfe nötig. Intelligente Bildverarbeitungssysteme sollen ihn unterstützen und somit für eine fehlerfreie Montage sorgen.

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Die Technik der Bildverarbeitung in der Montage und Kommissionierung zu einem immer wichtigeren Faktor.
Die Technik der Bildverarbeitung in der Montage und Kommissionierung zu einem immer wichtigeren Faktor.
(Bild: Optimum)

Der Slogan des ZDF ist vielen bekannt: „Mit dem Zweiten sieht man besser!“ Leider liegen zwischen Werbung und Realität manchmal Welten. Das wird in der Montage und in der Kommissionierung im Bereich Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Logistik besonders deutlich. Gerade durch Saisonware oder häufige Modelländerungen bedarf es immer zahlreicherer Varianten und komplexerer Systeme. Dabei gilt es, diese Komplexität zu beherrschen und alle Herausforderungen zu bewältigen. Das Nachsehen hat oft der Mitarbeiter, denn für ihn bedeutet das meist eine sehr starke Belastung oder gar Überlastung.

Auch Unternehmen stehen an dieser Stelle vor immer größeren Problemen. In den letzten Jahren haben sich die Arbeitsmoral und Qualifikation der Mitarbeiter deutlich verändert. Die „gute Seele“ eines Betriebes, den Meister, der den Überblick über alle Details hat, gibt es in dieser Form heute kaum noch – und wenn, dann wäre auch der komplett überfordert. Durch die Kombination von Kameratechnik und Datenbank schaffen intelligente Bildverarbeitungssysteme Abhilfe.

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Bildverarbeitung in der Montage und Kommissionierung immer wichtiger

In der Qualitätskontrolle gehören automatische, per Kamera organisierte Prozesse zum Standard. Nun entwickelt sich auch die Technik der Bildverarbeitung in der Montage und Kommissionierung zu einem immer wichtigeren Faktor und unterstützt den Mitarbeiter bei seiner Arbeit. Durch viele Gründe, wie unter anderem Konzentrationsschwächen oder -schwankungen, ständig herrschenden Leistungsdruck, Ermüdungserscheinungen oder weitere, äußere Einflüsse, weist beispielsweise die manuelle Material- und Teileprüfung gegenüber einer automatisierten Qualitätsprüfung einen extrem niedrigen Wirkungsgrad auf. Hier liegt der sogenannte „Durchschlupf“, also die nicht entdeckten Fehler, zwischen 5 und 30 % – abhängig von der Komplexität des Bauteils und den entsprechenden Bedingungen am Arbeitsplatz. Zudem zeigen mehrere Studien, dass sich die Effektivität bei aufeinanderfolgenden, gleichartigen und hintereinander geschalteten manuellen Sichtkontrollen nur mäßig verbessert.

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