Phoenix Contact

Mit Box-PC bestens für die Digitalisierung gerüstet

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Mit den Geräten BL2 BPC 1000 und BL2 BPC 2000 ergänzt Phoenix Contact nun die modulare Industrie-PC-Familie Basicline um eine kompakte Variante, die über 70 % kleiner ist als die vergleichbaren Standardindustrie-PC der ersten Generation.

Die Box-PC überzeugen zudem durch das vier- respektive siebenfache Leistungsvermögen bei gleichzeitiger TDP-Reduzierung (Thermal Design Power) und ermöglichen somit trotz gestiegener Leistung eine passive Kühlung. Die Werte für Schock und Vibration genügen ebenfalls den hohen Anforderungen der rauen Industrieumgebung. Vor diesem Hintergrund bieten sich die Box-PC Basicline für Automatisierungsaufgaben an, die aktuell nicht mit Standard-Industrie-PC umgesetzt werden können.

Verschiedene Möglichkeiten der Automatisierung

Der Automatisierungsgrad und die Komplexität der einzelnen Werkzeugmaschinen sind unterschiedlich und können deshalb auf verschiedene Arten realisiert werden. Eine konventionelle Werkzeugmaschine erzeugt die Schnitt- und Vorschubbewegung über Motor und Getriebe oder über Handräder. Meist steuert ein einfaches PC-basiertes System die Vorschubbewegung beispielsweise über Kurvenscheiben.

Dieses Vorgehen erweist sich jedoch als unflexibel. Bei einer CNC-Werkzeugmaschine wird an einem manuell eingespannten Werkstück ein vollautomatischer Arbeitszyklus durchgeführt. Auch der Werkzeugwechsel erfolgt oft automatisiert. Der wesentliche Unterschied zu einem Bearbeitungszentrum besteht darin, dass der Werkstückwechsel und das Werkzeugkontrollsystem dort in der Regel in den automatisierten Ablauf integriert sind.

Individuelle Konfiguration nach dem Baukastenprinzip

Bei komplexen, flexiblen Fertigungszellen werden mehrere Maschinen, die sich aus einem Werkzeugmagazin, einem größeren Werkstückspeicher und zum Teil aus eingebauten Messeinrichtungen zusammensetzen, miteinander kombiniert. Jede Maschine verfügt dabei über eine eigene Steuerung. Die unterschiedlichen speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) sind wiederum vernetzt, um beispielsweise Schnittstellen umzusetzen oder Betriebsarten zur Qualitätskontrolle zu erfassen.

Anpassungsfähige Produktionssysteme zeichnen sich durch einen maschinenübergreifenden automatischen Werkstückfluss mit Anbindung an eine Fertigungssteuerung oder ein Produktionsplanungssystem aus. Die dort verwendeten Steuerungslösungen sind teilweise komplex. Sie lassen sich allerdings auf verschiedene Arten aufbauen. Auf der einen Seite kann die Steuerungsfunktion von einem oder mehreren zentralen Systemen sowie mehreren an der Maschine verteilten Industrie-PC übernommen werden. Auf diese Weise erhöht sich die Flexibilität, doch der Konstrukteur muss die jeweils passende Komponente für die einzelnen Aufgaben suchen.

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