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Sobald Fachbereiche gleiche oder ähnliche Warengruppen zu unterschiedlichen Preisen einkaufen, sind interne Preisvergleiche angesagt. Denn nur dann ist ein Einkauf zu fairen Preisen möglich. Um diesen zu gewährleisten, sollten Unternehmen auch ein externes Benchmarking betreiben. Bei Warengruppen mit hohen Einkaufsvolumen empfiehlt es sich zudem, die Preise in regelmäßigen Neu-Ausschreibungen einer Prüfung zu unterziehen.
Global Sourcing
Viele Unternehmen zögern noch, das Angebot ausländischer Märkte für ihren Einkauf zu nutzen. Damit bleiben wertvolle Einsparpotenziale ungenutzt. Beim Global Sourcing schauen Einkäufer auf ausländische Märkte und identifizieren meist schnell interessante Lieferanten.
Diese sind im Vergleich mit den heimischen Lieferanten oft wettbewerbsfähig und bieten zum Teil signifikante Kostenvorteile. In Bezug auf Produktqualität und Versorgungssicherheit ist zwar erhöhte Vorsicht geboten, aber ein konsequenter Lieferantenaufbau minimiert das Risiko. Ist das Auslandsgeschäft etabliert, können durch das Nutzen von Währungsschwankungen weitere Einsparungen erzielt werden.
Spezifikationsoptimierung
Die Spezifikationsoptimierung zielt darauf ab, durch ein „leichtes“ Verändern des Produkts oder der Dienstleistung günstigere Einkaufspreise erzielen zu können. Dabei darf sich die Qualität des Produkts oder der Dienstleistung jedoch nicht oder nur im vorgegebenen Maß ändern.
Die Substitution kostenintensiver Produkt- oder Dienstleistungsbestandteile durch geeignete günstige Alternativen birgt weiteres Sparpotenzial. Auch eine stärkere Standardisierung der Produkte ist vielversprechend. Durch eine Reduktion der Variantenvielfalt entstehen größere Einkaufsvolumina, was auch die Produktionskosten lieferantenseitig senkt.
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