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Wertschöpfungskette
Bei einer kritischen Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette lassen sich meist rasch Einsparpotenziale identifizieren. Mit IT-Lösungen lassen sich oft die Prozesskosten senken.
Der Einsatz von elektronischen Katalogen verringert beispielsweise häufig die Kosten von transaktionslastigen Bestellprozessen.
Auch beim physischen Materialfluss und in der Logistik gibt es viele Ansatzpunkte für Einsparungen. So vermeidet zum Beispiel ein Zwischenlagern von häufig genutzten Produkten das kostspielige wiederholte Anmieten.
Beziehung zum Lieferanten
Unternehmen streiten sich zuweilen mit Lieferanten permanent über den Preis und die Qualität. Trotzdem stellen sie sich nicht die grundsätzliche Frage, ob die Beziehung zum Lieferanten überhaupt sinnvoll ist. Wie viele Gewerke erbringt der Lieferant mit welchem Erfolg? Sollte ein weiterer Lieferant hinzugezogen werden?
Viele Unternehmen beziehen zum Beispiel Gebäudereinigung und Sicherheitsdienst vom selben Lieferanten, obwohl eine separate Vergabe der Gewerke für Qualität und Preis günstiger wäre.
Auch eine Reflexion der Preise der Vorlieferanten und das Erwägen eines Direkteinkaufs bei den Vorlieferanten sind oft aufschlussreich. Bei kostenintensiven und für das Unternehmen wichtigen Warengruppen sollte sogar ein Wechsel vom Fremdbezug zur Eigenleistung erwogen werden.
Den Mengenhebel ansetzen
Die Mengenhebel lassen sich seltener als die Preis- und Prozesskostenhebel zum Einsatz bringen. Das macht ihre Prüfung aber nicht weniger wichtig. Denn mit ihnen lassen sich signifikante Einsparungen erzielen. Die radikale Ausgangsfrage der Prüfung ist, ob Warengruppen überhaupt und wenn ja in welchen Mengen benötigt werden. Die Mengenhebel sind eindeutig und ihre Wirkungsweise ist in Abbildung 2 zusammengefasst.
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