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Von drei Maschinenlieferanten traute sich nur Mazak die Toleranzen zu
Mit dem Wissen um diese Fertigungskompetenz konfrontierte ein Unternehmen aus dem Bereich des hochgenauen, anspruchsvollen Dreh-Frästeilspektrums toolcraft mit einem optischen Bauteil. Auf der Suche nach einer passenden Maschine traute sich unter den drei bevorzugten Maschinenlieferanten nur der Maschinenhersteller Mazak die Toleranzen zu und erbrachte mit seiner Integrex i-200ST dann auch den Nachweis der Machbarkeit. „Uns war bewusst, dass die geforderten Toleranzen unheimlich schwierig zu erfüllen sein würden. Letztendlich war es den Maschinenherstellern auch bewusst“, sagt Nüßlein. Von den infrage kommenden Maschinenlieferanten war Mazak dann der einzige, der sowohl der Aufgabe als auch den Anforderungen gewachsen war. Neben der Genauigkeit überzeugte unter anderem auch die Grundstabilität der Maschine als gewichtiges Argument, die Mazak zu bestellen. Auf diese Stabilität ist der japanische Maschinenhersteller auch stolz, er hält den klassischen Gussbetten die Treue – sie bewähren sich doch immer wieder.
Die Herausforderung des Bauteils, eines Regie-Objektivs, das optisch eher unscheinbar ausfällt, war die Ausbringung der Nuten. Sobald diese gefräst wurden, arbeitete das Material, ohne dass man darauf hätte Einfluss nehmen können. In diesen ausgefrästen Nuten sollte später aber eine optische Bewegung stattfinden und sobald sich die eine Kurve nicht optimal in Form und Lage zu der anderen Kurve befindet, man spricht hierbei von unter einem Hundertstel, funktioniert das Kamera-Objektiv beim Zoom nicht. Toolcraft versuchte es anfangs mit dem herkömmlichen Drehen und Fräsen, ohne Erfolg. Erst als man die Einzelpunkte auf der Mazak in der Steuerung programmierte, erreichte man die geforderten Toleranzen. Mit diesem Erfolg war sowohl Mazak der Auftrag gewiss als auch toolcraft die Generierung des Neukunden. „Durch das Bauteil haben wir zum einen den Einstieg bei dem Kunden geschafft und zum anderen die Weiterentwicklung des Maschinenparks realisiert“, so Nüßlein weiter. Die Anschaffung verschaffte gleichzeitig den Zugang zum Geschäftsbereich Optics.
Mit der Integrex holte sich toolcraft eine Multifunktionsmaschine ins Haus, mit der sich aufgrund ihrer Vielseitigkeit eine große Variantenvielfalt realisieren lässt. „Das umfassende Bauteilspektrum war ausschlaggebend für die Investition. Durch die Komplettbearbeitung sparen wir Zeit sowie Schnittstellen und erreichen dadurch eine höhere Präzision und Zuverlässigkeit“, ergänzt Nüßlein.
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