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Gleichgewicht zwischen der Schwer- und der Präzisionszerspanung
Die Steifigkeit der Maschine ermöglicht zudem die Bearbeitung sehr anspruchsvoller Materialien wie Inconel oder aber auch äußerst hitzebeständiger Legierungen. Diese Gratwanderung zwischen Genauigkeit und Dynamik ist Mazak mit der Integrex-Variante gelungen. „Mazak hat das nötige Gleichgewicht zwischen der Schwer- und der Präzisionszerspanung gefunden“, bestätigt Nüßlein. Neben dem Regie-Objektiv werden auf der Integrex i-200ST vor allem sehr intensive Werkstoffe und Bauteile mit höchsten geometrischen Anforderungen zerspant. „Wir machen keine Serie, wir sind Individualisten und brauchen daher technische Lösungen mit höchsten Anforderungen“, so der Geschäftsführer weiter. Dass Mazak die Georgensgmünder überzeugen konnte, bestätigt die bereits zweite Integrex i-200ST als Back-up-Lösung, da man mit der Erstanschaffung schnell an Kapazitätsgrenzen stieß. Es folgte mit der Integrex J-200 eine abgespeckte Variante, auf der zum einen das weniger anspruchsvolle Teilespektrum gefertigt wird und zum anderen auch Lehrlinge ausgebildet werden. „Wir nutzen die Integrex J zusätzlich als Ausbildungsmaschine, um unsere Mitarbeiter langsam an die i-Variante heranzuführen“, erklärt Nüßlein die Taktik.
Mit seiner letzten Investition in eine Mazak Variaxis j-500 5X wagt sich toolcraft zum ersten Mal mit dem japanischen Werkzeugmaschinenhersteller in den Bereich des Fünf-Achs-Fräsens. „Mit Mazak wollen wir im Bereich des Fräsens den Benchmark machen. Wir wachsen dynamisch, auch im Bereich der Zerspanung, und daher brauchen wir die richtigen Partner für die richtige Anwendung“, erklärt Nüßlein die Anschaffung und blickt auch gleich in Richtung Zukunft: „Meine persönliche Prognose ist, dass man im Hause toolcraft – nicht komplett, aber doch merkbar – vom herkömmlichen Drehen und Fräsen vermehrt in Richtung Komplettbearbeitung gehen wird, weil dort einfach die Zukunft liegt.“ MM
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