Logistik
Mit einem AGV die Blechfertigung neu denken

Von Simone Käfer

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Die Blechfertigung ist AGV-tauglich! Das stellten Jungheinrich und Trumpf fest und bieten den Blechbearbeitern einen gemeinsam entwickelten, automatisierten Materialfluss.

Flurförderfahrzeuge transportieren fahrerlos Teile auf Europaletten durch die Smart Factory zu den verschiedenen Maschinen.(Bild:  Trumpf)
Flurförderfahrzeuge transportieren fahrerlos Teile auf Europaletten durch die Smart Factory zu den verschiedenen Maschinen.
(Bild: Trumpf)

Blech dominiert die Welt, aber immer weniger Fachkräfte zieht es in die Blechbearbeitung. Das ist die Beobachtung von Thomas Schneider, Geschäftsführer Entwicklung bei Trumpf. Seiner Ansicht nach ist es ein Wachstumsfeld, konservativ, aber konstant – und geprägt von eher kleinen Familienunternehmen. Für eine digitale Transformation fehlt manchen das Geld, aber um überleben zu können, braucht es mehr Digitalisierung – auch wegen der fehlenden Fachkräfte. Ein Dilemma, das sich so einfach nicht lösen lässt. Aber wo der eine Probleme sieht, sieht der andere Herausforderungen, die er in Angriff nehmen kann. Und da Schneider einen anderen Blickwinkel hat als die Betroffenen, findet er auch gleich einen Lösungsansatz: „So gut wie keines dieser Unternehmen hat je an AGVs, also fahrerlose Transportsysteme, gedacht.“ Schneiden und Biegen, Stanzen und Schweißen sind, auf das Rudimentärste heruntergebrochen, die Vorgänge in der Blechbearbeitung. Dazwischen gibt es hohe Liegezeiten und Materialengpässe. Die zu transportierenden Teile sind nicht nur kleine Stanzteile, sondern auch große Bleche, Maschinengehäuse, unbearbeitetes Material oder lange Querträger.

Welches fahrerlose Transportsystem (auch AGV, Automated Guided Vehicle) soll die Bleche transportieren?