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Die Entwicklung eines Lohn-Systems nach der Lean-Incentive-Methode ist eine Vorgehensweise, die die Prolean Consulting AG in der Praxis erfolgreich angewandt hat. Ausgangspunkt ist eine ausführliche Analyse der Ist-Situation. Neben den verschiedenen Einflussgrößen und Beeinflussungsmöglichkeiten sollen die vorhandenen Schwachstellen sowie konkrete Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert werden.
Lean-Incentive-System kombiniert Zeitlohn, Akkordlohn und Prämienlohn
Bei der Entwicklung des neuen Entlohnungs-Systems werden die drei klassischen Basisvarianten herangezogen: Der klassische Zeitlohn, der Akkordlohn nach Refa sowie der Prämienlohn. Abgestimmt auf die Rahmenbedingungen in dem jeweiligen Unternehmen wird dann eine sinnvolle Kombination verschiedener Elemente gesucht, mit denen die gewünschten Anforderungen umgesetzt werden können.
Beispiel für eine in der Praxis funktionierende Lösung ist ein Lohn-System, das aus den Elementen Gruppenentlohnung, Ergebnisorientierung, Berücksichtigung von Qualität und Qualifikationen sowie summarischer Prämienermittlung besteht und im Ergebnis eine Kombination von Gruppen- und Einzelprämie ist. Hauptbezugsgröße ist die produzierte Menge einer Gruppe von Mitarbeitern. Die Festlegung der Leistungsgrunddaten erfolgt paritätisch durch ein Expertengremium, das aus Vertretern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite besteht. Zusätzliche Prämienanteile beruhen auf der erbrachten Qualität und/oder persönlichen Qualifikation.
Zum Grundlohn gesellen sich drei Prämien
Basis des Gesamtlohns ist der Grundlohn, der auf der Anwesenheitszeit beruht. Hinzu kommen eine Mengenprämie, die zeitgradbasiert ist, eine Qualitätsprämie, die prüfungsbasiert ist, sowie eine Qualifikationsprämie, die auf der Eignung beruht. Zusätzlich kann eine Vereinbarung geschlossen werden, dass die Summe der Gesamtlohnzusammensetzung beispielsweise 130% des Grundlohnes nicht überschreiten darf.
Das Lohn-Modell berücksichtigt pauschal alle Störungen, Stillstände, Wechsel der Produktart und ähnliche Faktoren und verrechnet ausschließlich Ist-Leistungen in Relation zu den zugehörigen Anwesenheitszeiten. Auf Basis von Maschinengruppen werden Leistungsgruppen gebildet, die sowohl vor- als auch nachgeschaltete periphere Arbeitsplätze einbinden, beispielsweise die Arbeitsvorbereitung. Die Leistungsbemessungsgrößen werden im Rahmen einer konstruktiven Diskussion auf Basis von Vergangenheitswerten festgelegt.
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