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Mit Klebstoff Magnetringe im Getriebe sicher befestigen

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Zu verklebenden Komponenten für ideale Haftung vorbehandeln

Der ausgewählte Klebstoff wurde in entsprechenden Tests qualifiziert und für den komplett automatisierten Fertigungsprozess der MS-Schramberg freigegeben. Für eine ideale Haftung ist Voraussetzung, dass alle zu verklebenden Komponenten vorbehandelt werden. Dafür wird der Aluminiumhaltering direkt beim Vorlieferanten entfettet und mit einer definierten Oberflächenenergie angeliefert.

Den kunststoffgebundenen Magnetring stellt MS-Schramberg selbst her. Die entfetteten Aluminiumhalteringe werden der Fertigungslinie zugeführt und die Klebeflächen mithilfe eines Lasers „inline“ – also direkt innerhalb des Fertigungsprozesses – für die spätere Verklebung vorbehandelt. Durch ein atmosphärisches Plasma wird die Oberfläche des Magnetrings ebenfalls „inline“ aktiviert.

Nach der Oberflächenbehandlung beider Komponenten kann der Klebstoffauftrag durch eine Hobbockentnahme mithilfe einer volumetrischen Dosiertechnik erfolgen. In einem Durchlaufofen härtet der Klebstoff dann nach dem Paternosterprinzip aus. Eine Prüfung der magnetischen Eigenschaften erfolgt in der nächsten Zelle.

Hier wird die Baugruppe zusätzlich mit einem Datamatrixcode beschriftet, damit eine eindeutige Rückverfolgbarkeit besteht. Der gesamte Fertigungsablauf ist automatisiert (Bild 4). Hierbei verwendet MS-Schramberg ein Zellenkonzept, welches hochautomatisierte Abläufe mit einer individuellen Nutzung einzelner Prozesse realisiert.

* Thomas Bauer ist Regional Sales Manager bei der Delo Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA in 86949 Windach. Dietmar Schwegler ist Leiter Produktentwicklung & Vertrieb bei der MS-Schramberg GmbH & Co. KG in 78713 Schramberg-Sulgen.

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