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Zerspanungstechnik

Mit Zerspanungs-Automatisierung zum gefragten Automobilzulieferer

| Autor/ Redakteur: Dipl.-Ing. Thomas Exenberger / Peter Königsreuther

Durch die Investition in eine Transfermaschine mit Rundtisch für spanend nachzubearbeitende Kaltumformteile aus der Großserie, sichert sich ein global agierender Automobilzulieferer jetzt die Zukunft.

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Von links: Werner Ryser (Bereichsleiter Technik SFS) und Tobias Schiessel (Projektleiter Technik SFS ) stehen in Heerbrugg vor der Rundtaktanlage MT-40-V von Sema Maschinenbau. Damit sichert sich SFS seinen Namen in der Automotiveindustrie als schlagkräftiger Zulieferer.
Von links: Werner Ryser (Bereichsleiter Technik SFS) und Tobias Schiessel (Projektleiter Technik SFS ) stehen in Heerbrugg vor der Rundtaktanlage MT-40-V von Sema Maschinenbau. Damit sichert sich SFS seinen Namen in der Automotiveindustrie als schlagkräftiger Zulieferer.
(Bild: Sema)

Eine der Kerntechnologien von SFS in Heerbrugg in der Schweiz, die seit dem Start der Produktionsaktivitäten in 1960 eingesetzt wird, ist die Kaltmassivumformung. Ausgehend von einem Rohteil, in der Regel einem Drahtabschnitt, presst man Stahl in zwei bis sechs Umformstufen in die gewünschte Form. Schrauben gehören seit Gründung des Unternehmens zu den Hauptprodukten. Die Vorteile für den Kunden liegen auf der Hand: hohe Mengenleistung und die Möglichkeit zur speziellen Formgebung. Auch die höheren Festigkeitswerte eines Pressteiles im Vergleich zu einem Drehteil und die, verglichen mit geschliffenen Komponenten, bessere Oberflächengengenauigkeiten werden bei den Kunden von SFS geschätzt und nicht zuletzt gefordert.

Es gewinnt, wer die Wunschmaschine zeitnah liefern kann

Um diesen hohen Anforderungen in Bezug auf Formtoleranzen und Qualität in der spanabhebenden Nachbearbeitung von Kaltumformteilen gerecht zu werden, setzt man bei SFS auf eine enge Zusammenarbeit mit Technologiepartnern aus der Werkzeugmaschinenbranche. Welche Kriterien ein Hersteller für Produktionsanlagen bei SFS erfüllen muss, um als Technologiepartner in Frage zu kommen, beschreibt Werner Ryser, Bereichsleiter Technik Standort Heerbrugg, am Beispiel einer kürzlich erworbenen Transfermaschine für die spanabhebende Bearbeitung von Hochvolumenpräzisionsteilen, der MT-40-V von Sema Maschinenbau. Schon bei der Anfrage von Investitionsprojekten bei einem Maschinenbauunternehmen trennt sich für SFS die Spreu vom Weizen. Wer seine Angebote bezüglich Maschinen- und Werkzeugkonzept professionell ausarbeitet und zeitnah anbieten kann, der sammelt Punkte im dynamischen Umfeld der Automobilzulieferindustrie. Das gilt auch für SFS.

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Auch die Servicequalität entscheidet den Zuschlag

Die wahre Qualität eines Anlagenbauers der als langfristiger Technologiepartner bei SFS eingestuft werden will, zeigt sich allerdings erst nach der Inbetriebnahme der Werkzeugmaschine. Wie gut funktioniert die Serviceabteilung? Gibt es ein Servicekonzept, welches mit den Ansprüchen von SFS kompatibel ist? Denn wer in einem Verbund von Produktionsstandorten weltweit agiert, braucht einen Partner mit schnellen Reaktionszeiten auch bei Serviceeinsätzen oder Ersatzteillieferungen – und zwar weltweit gesehen.

Sind all diese Kriterien positiv erfüllt, dann darf das Maschinenbauunternehmen seine Trümpfe ausspielen: In unserem Fallbeispiel ist das die vertikale Rundtaktanlage MT-40-V von Sema Maschinenbau.

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