Beim Löschen durchhalten Trageplatte aus Ultramid lässt Feuerwehrleute unter Druck sicher atmen

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Im MSA-Pressluftatmer M1 ist jetzt die sogenannte Trageplatte aus dem robusten BASF-Thermoplast Ultramid A3XZC3 gefertigt. Lesen Sie hier, warum ...

Links ist ein sogenannter Pressluftatmer des Modells M1 vom Hersteller MSA zu sehen. Rechts daneben handelt es sich um dessen Trageplatte. Letztere wird aus dem BASF-Polyamid Ultramid A3XZC3 ESD gefertigt, wie man aus Ludwigshafen erfährt – aber auch, warum das so ist ...(Bild:  BASF)
Links ist ein sogenannter Pressluftatmer des Modells M1 vom Hersteller MSA zu sehen. Rechts daneben handelt es sich um dessen Trageplatte. Letztere wird aus dem BASF-Polyamid Ultramid A3XZC3 ESD gefertigt, wie man aus Ludwigshafen erfährt – aber auch, warum das so ist ...
(Bild: BASF)

MSA bietet Atemschutzgeräte weltweit an, wie die BASF informiert. Und beim Pressluftatmer des Modells M1 kommt nun eine Trageplatte aus Ultramid A3XZC3 ESD zum Einsatz. Es handelt sich um ein Polyamid (PA66). Dieser Kunststoff vereine Flammschutz, hohe mechanische Belastbarkeit und definierte elektrische Eigenschaften in einem Materialsystem. Der als besonders schlagzäh bezeichnete, carbonfaserverstärkte (15 Prozent) Kunststoff bewähre sich aber nicht nur in anspruchsvollen technischen Anwendungen, sondern auch im täglichen Einsatz – unter anderem bei der Werkfeuerwehr von BASF. Der Flammschutz (V-0 ab 1,5 Millimeter) gewährleiste, dass die Funktion der M1-Pressluftatmer auch bei thermischer Belastung erhalten bleibe. Er schmilzt erst ab etwa 260 °C.

Auch in explosionsgefährdeten Bereichen einsetzbar

Das fertig montierte Gerät hat das bewiesen, weil es einen Beflammungstest eines unabhängigen Prüfinstituts bestanden hat, wobei die Funktionsfähigkeit nach direkter Beflammung uneingeschränkt erhalten blieb, wie die BASF betont. Die neue Trageplatte des Pressluftatmers verfügt für den Einsatz über zwei große Öffnungen und einen Tragerahmen, mit dem verletzte oder bewusstlose Einsatzkräfte aus Gefahrenzonen gezogen werden können, wie man dazu erfährt. Der Griff ist für Notfallbelastungen bis zu 200 Kilogramm ausgelegt und entspricht damit den praxisrelevanten Anforderungen. In explosionsgefährdeten Bereichen (EX-Zonen) wie Industrie- oder Biogasanlagen reduziere der verringerte Oberflächenwiderstand elektrostatische Aufladung und verhindere dadurch Funkenbildung, die zur Katastrophe führen könnten. Das Ultramid wird dazu im Spritzgießverfahren in Form gebracht.

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