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Unterschiede bei Hand- und integrierten Systemen
Bei handgehaltenen Schraubsystemen stellt die Prüfung an den Simulatoren vor Ort keinerlei Problematik dar, weil die Schraubsysteme leicht an den eingebauten Simulatoren der Prüfbank geprüft werden können. Anders verhält es sich jedoch bei Einbauschraubern, die fest in einer Vorrichtung angebracht sind und nicht ohne größeren Aufwand aus der Vorrichtung auf den Simulator gebracht werden können, um die Maschinenfähigkeit nachzuweisen. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die sogenannte Hochzeit in der Automobilindustrie dar. Wenn die Chassis mit den Fahrwerkskomponenten und die Karosserie miteinander montiert werden, müssen zahlreiche Schraubsysteme, die in der Vorrichtung untergebracht sind, eine hohe Anzahl von Schrauben gleichzeitig montieren, damit die Hochzeit in einem Arbeitsgang abgeschlossen werden kann. Diese Schraubsysteme sind fest in der Vorrichtung montiert und streckenweise sogar winkelig angebracht, um alle notwendigen Schrauben zu erreichen.
Simulator unterstützt MFU
Um an diesen Schraubsystemen die MFU durchzuführen, werden Sonderlösungen der Schraubfallsimulatoren verwendet, welche über die Möglichkeit verfügen, den kleinen Simulator mit der integrierten Drehmoment-/Drehwinkel-Messtechnik an dem entsprechenden Schrauber zu fixieren.
Der Simulator wird dazu mittels Manipulator in der richtigen Position für das Schraubsystem gehalten. Über eine Schwenkeinrichtung kann er auch an Schraubern eingesetzt werden, die in einem beliebigen Winkel montiert sind. Somit ermöglicht der mobile Schatz-certest-Prüfstand mit Manipulator, dass auch eingebaute Schraubsysteme nach der VDI/VDE-Richtlinie 2645 Blatt 2 auf Maschinenfähigkeit untersucht werden können, ohne dass sie aus ihrer Vorrichtung ausgebaut werden müssen.
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