Transportroboter

Mobiler Roboter aus Dänemark kommt auf den deutschen Markt

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Eingebaute Scanner, 3D-Kameras und Ultraschall sorgen dafür, dass der Roboter automatisch stoppt, sobald er Menschen oder statischen Hindernissen begegnet, heißt es weiter. Dank den gängigen Web-Technologien könne jeder Mitarbeiter dem Roboter über mobile Endgeräte wie Tablet oder Smartphone eigenverantwortlich Befehle geben. Dabei sei die Bedienung intuitiv. Eine benutzerfreundliche und selbsterklärende Software verhindere zeitintensive Programmierung oder kostenintensiven Support von extern.

Offene Plattform für mobile Robotik-Anwendungen

MiR betont, mit seinem mobilen Roboter eine offene Plattform für mobile Robotik-Anwendungen anzubieten. Unterschiedliche Aufsatzmodule und ein Hänger-System würden aus dem MiR100 ein multifunktionsfähiges Transport- und Ziehsystem machen, das den individuellen Anforderungen entsprechend eingesetzt werden könne. Die Multifunktionalität beziehe sich aber auch auf die Kommunikation unter den Robotern sowie mit anderen Komponenten innerhalb von Produktionsstätten. Kommen mehrere Roboter zum Einsatz, sorge die sogenannte Fleet Control über ein Navigationssystem für die Kommunikation unter den Robotern. Außerdem lasse er sich mit ERP- und Lagersystemen vernetzen, um beispielsweise smarte Logistiklösungen zu schaffen.

In Deutschland wird der mobile Roboter über Vertriebspartner verkauft. Erste Partnerschaften, beispielsweise mit WMV Robotics, der Jugard + Künstner GmbH und der Lorenscheit Automatisierungstechnik GmbH sind laut MiR geschlossen. Dazu sagt Henrik Vesterlund Sørensen, Area Sales Manager und für den Ausbau sowie die Weiterentwicklung des Vertriebsnetzes verantwortlich: „Zeit- und Geldersparnis sowie der optimale Einsatz von Ressourcen sind die Themen, bei denen unsere Kunden Unterstützung benötigen, um weiterhin wettbewerbsfähig bleiben zu können. Daher sehe ich dem weiteren Ausbau des Vertriebsnetzes positiv entgegen. Unser Ziel ist es, unseren Kunden über alle Regionen in Deutschland hinweg einen optimalen Service bieten zu können.“ MM

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