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Spanntechnik Modulares Spannen von Werkstücken ist flexibler

| Redakteur: Peter Königsreuther

Drei Produktgruppen und drei Backenbreiten halten laut Gressel Spanntechnik unzählige Anwendungsvarianten bereit. Allein das Basis-Spanntechnikprogramm erlaube die Konfiguration von über 300 Spannvarianten.

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Individuelle Spannsysteme für die automatisierte spanende Einzelteilbearbeitung, bestehend aus je einem Zentrischspanner C2 und einer Adapterplatte zur Aufnahme auf dem Maschinentisch, gehören zum modularen Spanntechnik-Produktportfolio der Gressel AG. Insgesamt sind es drei Produktgruppen für drei Backenbreiten, heißt es dazu.
Individuelle Spannsysteme für die automatisierte spanende Einzelteilbearbeitung, bestehend aus je einem Zentrischspanner C2 und einer Adapterplatte zur Aufnahme auf dem Maschinentisch, gehören zum modularen Spanntechnik-Produktportfolio der Gressel AG. Insgesamt sind es drei Produktgruppen für drei Backenbreiten, heißt es dazu.
(Bild: Gressel )

Zentrischspanner C2, Einfachspanner S2 und Doppelspanner D2 heißen die drei Werkstückspannsysteme von Gressel Spanntechnik, welche die modularen Komponenten des Basis-Spanntechnikprogramms der Schweizer markieren. In Standardbackenbreiten von 80, 125 und 160 mm (gilt für C2 und S2 beziehungsweise 80 und 125 mm für das Spannsystem D2) lieferbar, und mechanisch als kompatible Kompakteinheiten aufgebaut, ergeben sich in Summe die über 300 Kombinationsmöglichkeiten, heißt es.

Zentrischspanner erteilt Spänen die sichere Abfuht

Der Zentrischspanner C2 sei dabei konzipiert für die Erst- und Zweitseitenbearbeitung und eigne sich optimal für diverse Anwendungen für den auf Flexibilität setzenden, automatisierten Zerspanungssektor. Der Spanner besticht nach Aussage von Gressel durch eine sehr hohe Genauigkeit von ± 0,01 mm (Backenbreiten 80 und 125 mm) beziehungsweise 0,015 mm (Backenbreite 160 mm) und sorgt mithilfe eines eingepassten Schiebers sowie seines vorgespannten, spielfrei eingestellten Zentrumslagers für wiederholgenaue und präzise Spannenvorgänge. Die im geschlossenen System geschützte Spindel erlaube es die Spannkräfte bis 25 kN (Backenbreite 80 mm), 35 kN (Backenbreite 125 mm) und 50 kN (Backenbreite 160 mm) anzupassen. Darüber hinaus fließen durch sein praxisgerechtes Design, die bei der Zerspanung entstehenden Späne sehr gut ab, wodurch sich die hohe Prozesssicherheit noch weiter steigert, heißt es.

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Flottes Einfachspannen mit maximaler Raumausnutzung

Der Einfachspanner S2 aus diesem Produkttrio zeichne sich durch eine sehr stabile und extrem flache Bauweise sowie der Eigenschaft „Spannung auf Zug“ aus, womit das Durchbiegen des Grundkörpers grundsätzlich vermieden werde. Er benötigt olaut Hersteller nur wenig Bauraum und lässt sich für Nullpunktspannsysteme mit direkt im Grundkörper montierten Anzugbolzen ausrüsten. Durch seine niedrige Bauhöhe mache er in der Praxis das Spannen größerer Werkstücke respektive die maximale Nutzung des Abstands zwischen Maschinentisch und Bohr-/Fräseinheit (Z-Achse) möglich. Ein großer Vorteil stellt außerdem die 160°-Schnellspannung dar, mit welcher der reine Spannvorgang laut Gressel in unter 1 s erledigt ist.

Robuster Doppelspanner mit zeitsparender Dritthandbedienung

Und der Doppelspanner D2 – als letztes System der Reihe – basiert auf einem massiven induktionsgehärteten und zusätzlich vernickelten Grundkörper, wie Gressel beschreibt. Eingepasste Schieber sowie lange Backenführungen und einsatzgehärtete Backen sollen das Spannen auf anhaltend hohem Kraftniveau halten, sowie präzise machen. Der Antrieb ist dazu vollständig gekapselt und die Spannbereiche sind einfach zu verstellen. Der Umbau auf andere Werkstückgrößen, heißt es weiter, lässt sich schnell zu bewerkstelligen. Mit wenig Drehmoment ließen sich hohe Spannkräfte aufbauen und die einfache Dritthandbedienung reduziere die unproduktiven Nebenzeiten, die beim Werkstückwechsel entstehen.

Viel Zubehör und Kompatibilität zu den Marktbegleitern

Zu allen Produktgruppen, merkt Gressel an, gibt es auch das angepasste Zubehör in Gestalt unterschiedlichster Wechselbacken, Wendebacken, Konsolen, Doppelkonsolen, Nullpunktbolzen, Pendel- und Adapterplatten, Werkstückanschlägen und dergleichen. Hinsichtlich der erwähnten Adapterplatten seien die Gressel-Systeme auch kompatibel mit weiteren am Markt erhältlichen Spanntechnik- und Palettensystemen. Damit werde es dem Anwender beispielsweise möglich, bereits vorhandene Werkstückmagazin- und Palettensysteme zu nutzen und mit Gressel-Spannsystemen zu komplettieren.

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