Lüftermotoren Motorfremdbelüftung in staubdichter und strahlwassersicherer Ausführung
Drehzahlgeregelte Motoren, zum Beispiel Servomotoren, benötigen eine Fremdbelüftung. Sie ermöglicht eine drehzahlunabhängige, konstante Kühlung des Elektromotors. Motorfremdbelüftungen einer neuen Generation überzeugen dabei durch eine hohe Schutzart, geringe Geräuschentwicklung und hohe Luftleistungen.
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Elektromotoren werden häufig über Frequenzumrichter drehzahlvariabel betrieben, das heißt, die Motoren müssen auch bei sehr geringen Drehzahlen hohe Leistungen abgeben. Die Eigenkühlung über ein synchron auf der Antriebswelle mitlaufendes Lüfterrad (Bild 1a – siehe Bildergalerie) ist dann nicht mehr ausreichend. Abhilfe schafft eine Fremdbelüftung (Bild 1b).
Sie besteht aus einer Lüfterhaube mit einem vom zu kühlenden Motor völlig unabhängigen Lüfter, der von einem eigenen Motor angetrieben wird. Eine solche Fremdbelüftung liefert einen permanenten Luftstrom, der den Motor bei allen Betriebsbedingungen ausreichend kühlt.
Innenläufertechnik mit Dichtungssystem
Motorfremdbelüftungen sind in der Motorentechnik nichts neues. Doch jetzt bietet der Motoren- und Ventilatorenspezialist EBM-Papst Mulfingen erstmals Motorfremdbelüftungen für geregelte Motoren auch in Innenläuferbauweise an (Bild 2).
Der Vorteil der neuen Baureihe liegt in der Schutzart IP66, das heißt, die Motorfremdbelüftungen sind vollkommen staubdicht und strahlwassersicher. Damit ist ihr Einsatz auch unter extremen Umgebungsbedingungen problemlos möglich, zum Beispiel wenn Anlagen regelmäßig gereinigt werden, wenn mit hohem Staubaufkommen zu rechnen ist oder wenn die Motoren im Freien arbeiten. Bild 3 zeigt ihren prinzipiellen Aufbau:
Motor bietet über 30000 h Betriebsdauer
Das Motorpaket bildet eine kompakte Einheit und ist durch ein neu entwickeltes Dichtsystem abgedichtet. Das Kunststofflaufrad mit eingespritzter Metallbuchse ist auf die Welle aufgepresst. Dies ergibt eine hohe Funktionssicherheit über die gesamte Betriebsdauer, die laut Herstellerangaben bei über 30000 h liegt. Entsprechende Langzeitversuche bestätigen diese Angaben.
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