Langes Roboterleben Motorradhersteller freut sich über wiederaufbereitete ABB-Roboter

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Warum überholte ABB-Roboter einem deutschen Motorradhersteller viele Chancen bieten, verrät der Roboterspezialist mit diesem Beitrag ...

Auch die besten Roboter haben mal ausgedient, sagt ABB. Doch ein absolutes Ende steht nur vergleichsweise wenigen Einzelkomponenten bevor, heißt es weiter. Man kann Robotern also durchaus ein zweites Leben geben – manchmal sogar ein drittes. Das lohnt sich für Anwender.(Bild:  Th. Starck / ABB)
Auch die besten Roboter haben mal ausgedient, sagt ABB. Doch ein absolutes Ende steht nur vergleichsweise wenigen Einzelkomponenten bevor, heißt es weiter. Man kann Robotern also durchaus ein zweites Leben geben – manchmal sogar ein drittes. Das lohnt sich für Anwender.
(Bild: Th. Starck / ABB)

Schimmernde Tanks, wie Gold glänzende Federbeine, Chrom und Pulverbeschichtungen machen aus Motorrädern erst coole Feuerstühle. Bei einem deutschen Motorradhersteller aus Berlin sorgen nun auch ABB-Lackierroboter für den nötigen Glanz. Das Besondere: nach über acht Jahren Dauerbetrieb wurden sie durch wiederaufbereitete ABB-Roboter ausgetauscht. Mit Blick auf die hohen Nachhaltigkeitsstandards, die sich beide Unternehmen gleichermaßen auf die Fahnen schreiben, stand „Altes raus und Brandneues rein“ nicht im Vordergrund. Und die wiederaufbereiteten Roboter erweisen sich als richtige Wahl, um nachhaltig und effizient zu wirtschaften. Aber auch die Produktionsausfallzeiten konnten damit minimiert werden, wie man betont. Die ersten ABB-Roboter hat der Hersteller im Jahr 2003 in Betrieb genommen. Zwischen 2014 und 2016 wurden die Roboter im Refurbishment als wiederaufbereitete Systeme ausgetauscht.

ABB-Roboter lackieren, beschichten und schweißen

Motorräder emotionalisieren. Die Optik jedes einzelnen Teils trägt dazu bei. Ein Grund für Hersteller, ein besonderes Augenmerk auf die Lackierung von Verkleidung, Blechen, Federbeinen und tragenden Elementen zu legen. Dabei sind höchste Qualität und Handwerkskunst gefragt, auch wenn in der Serienproduktion kein Mensch mehr die Sprühpistole führt, wie ABB anmerkt. Denn diesen Job erledigen insgesamt 20 ABB-Roboter vom Typ IRB 5400. Sie lackieren Karosserieteile, die direkt vor Ort verbaut oder etwa nach Asien und Amerika verschifft werden. Nach dem Erfolg der ABB-Roboter in der Lackiererei führte das Unternehmen sie nach und nach auch in anderen Abteilungen ein, wo sie Aufgaben wie Pulverbeschichtung und Schweißen übernehmen. Die Roboter sind ‒ abgesehen von kurzen Auszeiten zwischen Samstagnachmittag und Sonntagvormittag ‒ im 3-Schicht-Betrieb im Einsatz.

Auch der robustete Roboter ist mal am Ende

Durch Service-Verträge mit ABB werden die Roboter jedes Jahr auch gründlich gewartet, wie es weiter heißt. Im Zuge dieser Einsätze tausche ABB Teile, bei denen ein problemloser Betrieb für ein weiteres Jahr nicht mehr garantiert werden könne. Die hohe Qualität der Roboter führe zu einem besonders langen Produktlebenszyklus und zahle damit auch auf die Nachhaltigkeitsstrategie des ein. Dennoch mussten nach vielen Jahren die Roboter ausgetauscht werden. In einer solchen Situation hat man mehrere Möglichkeiten:

  • Austausch des alten Roboters durch ein baugleiches Neusystem;
  • Austausch des alten Roboters durch das aktuellste Modell mit größerer Funktionalität;
  • Austausch des alten Roboters durch einen baugleichen generalüberholten Roboter.

Der Einsatz moderner Robotereinheiten hätte auf lange Frist etliche Vorteile, benötigt aber deutlich mehr Zeit bei der Inbetriebnahme. Denn für ein Neugerät müssen Techniker alle Abläufe, die Programmierung und Schnittstellen prüfen, anpassen und testen. Gegebenenfalls sind die Roboterzellen anzupassen. Das würde deutlich längere Produktionsausfällen bedeuten als bei einem Austausch mit einem baugleichen Modell, wie ABB weiß.

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