Umsatz Nach Einbruch: Kuka erholt sich im ersten Quartal

Redakteur: Katharina Juschkat

Kuka verzeichnet im ersten Quartal des Jahres deutliche Zuwächse – trotz anhaltender Pandemielage. Aufgrund der besseren Ergebnisse soll der geplante Stellenabbau in Augsburg niedriger als geplant ausfallen.

Firmen zum Thema

Nach einem positiven ersten Quartal erwartet Kuka 2021 ein positives Jahresergebnis.
Nach einem positiven ersten Quartal erwartet Kuka 2021 ein positives Jahresergebnis.
(Bild: Kuka)

Es geht aufwärts bei Kuka: Der Automatisierungsspezialist verzeichnet im ersten Quartal 2021 eine bessere Auftragslage: Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent. Besonders stark stiegen die Aufträge im Geschäftsbereich Systems (141 %). Die Erholung ist insbesondere auf Zuwächse im Automotive-Geschäft der USA zurückzuführen – auf dem europäischen Markt bleiben die Bedingungen dagegen schwierig, berichtet der Konzern.

Die Bereiche Robotik und Automation werden mittelfristig stärker im Fokus stehen.

Kuka-CEO Peter Mohnen

Weniger Stellenabbau geplant

Auch die Umsatzerlöse lagen mit 721,6 Millionen Euro um 15,5 Prozent höher als noch im Vorjahresquartal. Vor allem in China berichtet Kuka von starken Umsatzsteigerungen von 122 Prozent. Das liegt auch daran, dass dieser Geschäftsbereich im vorigen Jahr besonders stark von der Pandemie betroffen war.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des Konzerns verbesserte sich auf 8,2 Millionen Euro – hier lag das Ergebnis im Vorjahresquartal bei - 34,2 Millionen Euro. Die verbesserte Geschäftslage hat auch Auswirkungen auf den Stellenabbau am Stammsitz in Augsburg, der nun niedriger ausfällt als ursprünglich geplant.

Bis sich die Märkte vollständig erholt haben, werde es noch dauern, so der Kuka-CEO Peter Mohnen: „Dennoch erwarten wir trotz Unsicherheiten durch Corona ein positives Jahresergebnis.“

(ID:47376362)