Innovations-Show Nachlese! Das war die EMO Hannover 2023

Quelle: Pressemitteilung des VDW 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ein Feuerwerk an Innovationen, hoher Besucherzuspruch aus der ganzen Welt und gute Stimmung in den Hallen, bilanziert der EMO-Generalkommissar Carl Martin Welcker nach sechs Messetagen.

Nach vier Jahren Zwangspause durch Corona hat die EMO Hannover letzte Woche wieder ihre Tore geöffnet. Lesen Sie hier, wie sich die Bilanz der EMO-Macher, -Besucher und -Aussteller darstellt.(Bild:  Stefanie Michel)
Nach vier Jahren Zwangspause durch Corona hat die EMO Hannover letzte Woche wieder ihre Tore geöffnet. Lesen Sie hier, wie sich die Bilanz der EMO-Macher, -Besucher und -Aussteller darstellt.
(Bild: Stefanie Michel)

Die erste EMO Hannover nach der coronabedingten Zwangspause habe mit starken Werten mit Blick auf die Internationalität bei Ausstellern und Besuchern gepunktet. Das Event erwies sich demnach erneut als Bühne für technische Innovationen. Welcker: „Wir haben hier alles gesehen, was die Zukunft der Produktion ausmacht!“ Dazu gehörten Möglichkeiten zur Automatisierung, zur Vernetzung in der Fabrik und zur Nachhaltigkeit in der Produktion, präzisiert der EMO-Generalkommissar. Wenn Digitalisierung auf die Fabrik treffe, sei der Weg frei für Neues in Sachen fertigungstechnischer Effizienz, wie die Aussteller beeindruckend demonstrierten, so Welcker. „Trotz der eher angespannten wirtschaftlichen Lage war die Stimmung nicht getrübt“, stellt Welcker rückblickend fest. Von den rund 1.850 Ausstellern kamen rund 70 Prozent aus insgesamt 45 verschiedenen Ländern. Darunter waren China, Italien, Taiwan, die Schweiz und Japan. Von den rund 92.000 Fachbesuchern stammten etwa 54 Prozent aus 130 Ländern. Dabei waren die fünf stärksten Besucherländer die Türkei, China, die Niederlande, Italien und Polen. Rund ein Drittel der Fachbesucher reiste aus Asien an.

Innovationen sind weiterhin die Publikumslieblinge

Rund 30 Prozent der Besucher nennen im Rahmen einer Befragung als wichtigstes Besuchsziel die Information über Neuheiten und Trends. Hinzu komme die konkrete Suche nach Abhilfen für bestehende Probleme. Dr. Jochen Kress, Geschäftsführender Gesellschafter, Mapal Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KG, Deutschland, stellt fest: „Der Fokus des Austausches lag auf kundenspezifischen Themen mit individuellen Anforderungen. Hier sehe ich die EMO als geeignete Plattform, um die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Lieferanten weiter zu stärken.“ Und Dr. Matthias Klein, CSO der Emag-Gruppe ergänzt: „Das Interesse an Innovationen der Emag-Gruppe war überwältigend.“ Insbesondere die gezeigte Möglichkeit zur Bearbeitung von Komponenten für den Antriebsstrang der Elektromobilität stießen auf großes Interesse, heißt es dabei.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 39 Bildern

Automatisierung per Roboter steht hoch im Kurs

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels steht Automatisierung eindeutig im Fokus der Messe. Sie wird auch von über einem Drittel der Besucher als Top-Thema in der Industrie genannt. Fast ein Viertel nennt in diesem Zusammenhang auch Digitalisierung und Vernetzung. Dazu, heißt es, ist man auch bei vielen Ausstellern fündig geworden. Gezählt wurde auf der EMO nicht zuletzt eine mittlere dreistellige Zahl an Robotern. Neu ist dabei, dass keine Programmierkenntnisse mehr nötig sind, um etwa Cobots (Collaborative Roboter) für unterschiedliche Anwendungen wie be- und entladen, Qualitätskontrolle, Lackieren, Waschen sowie als Verbindung mit Messgeräten einzusetzen. Roboter sind heute nämlich mit Sensoren ausgestattet, die den Tastsinn des Menschen ein Stück weit nachempfinden können. Damit können moderne Robotersysteme Werkstücktoleranzen ausgleichen oder Hindernisse im Arbeitsraum umgehen. Das ermöglicht den Betrieb in Zusammenarbeit mit Menschen ohne Schutzzaun. Dieser Trend verhelfe den Roboterherstellern nicht zuletzt zu guten Geschäften. „Cobots sind immer noch ein aufsteigender Stern in der Produktion, besonders für kleinere Unternehmen, die jetzt mit Schwierigkeiten bei den Arbeitskräften konfrontiert sind”, konstatiert Nils Tersteegen, Marketingmanager beim japanischen Roboterspezialist Fanuc.

(ID:49720679)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung