ISO 50001

Neue Anbieter drängen auf den Markt für Energiemanagement

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Energiemanagement ebnet den Weg zum Energiesparen

„Viele wissen erschreckend wenig über ihre Energieverbräuche“, ergänzt Dr. Clemens Faller, Marketing & Sales Manager Energy Management Solutions bei Schneider in Deutschland. Für eine Energiestrategie sei dies aber eine Voraussetzung, erst dann könne man Pläne erstellen und sich Ziele setzen. Für ihn weist die Energiemanagement-Norm ISO 50001 (siehe Kasten) den Weg: „Unternehmen, die nachhaltig agieren wollen, benötigen nicht nur die Messdaten, um der ISO 50001 Rechnung zu tragen, sondern eine ganzheitliche Energiebetrachtung.“ Das Angebot soll sich an fünf Fragen des Kunden orientieren:

  • Was ist meine Strategie?
  • Wie beschaffe ich Energie?
  • Wie kontrolliere ich den Energieverbrauch?
  • Wie optimiere ich?
  • Wie ist meine Performance?

Energiemanagementangebot kann durch weitere Dienstleistungen ergänzt werden

Serviceleistungen von Schneider könnten dabei sowohl die Nachhaltigkeitsberatung als auch den Energieeinkauf oder die Strategieberatung umfassen. Einen Vorteil für den Elektrokonzern sieht Faller darin, dass Schneider bereits intelligente Komponenten anbietet, die messen, wo Energie verbraucht wird, und die Daten an ein Energiemanagement weitergeben. „Die Norm verlangt sehr viele Arten von Informationen für sehr viele Leute, um die Sache ganzheitlich darzustellen“, erläutert der Marketingmanager.

Auch die TÜV-Gesellschaften haben das Energiemanagement als Geschäftsfeld entdeckt. „Mit einzelnen Energieeffizienzanalysen und darauf folgenden Optimierungsmaßnahmen lassen sich bereits erste Einsparmöglichkeiten erschließen“, sagt Ramona Schalek, Produktmanagerin für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit beim TÜV Rheinland. „Doch die nachhaltig größten Erfolge lassen sich mit einem konsequenten und zertifizierten Energiemanagementsystem erzielen.“

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