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Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister drängt ebenfalls in Richtung Energiemanagement
Aus einer ganz anderen Richtung stößt die Bielefelder Gildemeister AG in das Geschäftsfeld Energiemanagement vor. Der Werkzeugmaschinenhersteller hat sich mit Solar-Nachführsystemen, Klein-Windkraftanlagen und Energiespeichern ein weiteres Standbein namens Energy Solutions aufgebaut. Auf der anderen Seite erfordert die Produktion von Werkzeugmaschinen viel Strom. „Gildemeister verbraucht etwa 10 GWh pro Jahr“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Rüdiger Kapitza.
Bevor er mit seiner Mannschaft begann, diesen Bedarf teilweise aus erneuerbaren Energien zu decken, stand als Hausaufgabe das Energiemanagement, beginnend im Werk Bielefeld-Sennestadt. Die genauen Verbraucher zu ermitteln, war nicht einfach. „Dazu mussten wir messen, messen, messen, zwei Jahre lang“, berichtet Kapitza. Es sei aber nicht anders gegangen: „Wenn Ihnen ein Energieberater schnell ein schönes Gutachten schreibt – das können Sie verbrennen“, erläutert der Gildemeister-Chef.
Gildemeister gibt seine Erfahrungen im Energiesparen an Kunden weiter
Die Erfahrungen aus dem Energiemanagement wollen die Bielefelder an ihre Werkzeugmaschinenkunden weitergeben, im Paket mit Energiespeichern und Ökostromanlagen. „Mit diesem Angebot sind wir einzigartig auf dem Markt“, so auch Dr. Frank Beermann, Geschäftsführer der Sparte Energy Solutions. Nur eine Zertifizierung nach ISO 50001 hat Gildemeister nicht, wie eine Sprecherin auf Anfrage sagte.
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