Kadia Neue Honmaschinen-Generation reduziert Energiekosten
Die Energiekosten steigen. Für produzierende Unternehmen bedeutet das: In der Produktion müssen Energieeinsparpotenziale erschlossen werden. Beispielsweise durch die Nutzung energiesparender Produktionsanlagen wie die neue Transfer-Honmaschinen-Generation LH20-250T (Bild 1) der Kadia GmbH in Nürtingen, die nun auf den Markt kommt.
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Als Besonderheit dieses neuartigen Honmaschinentyps nennt der Hersteller die Bauweise, die den Energieverbrauch, den Verbrauch an Druckluft und an Schmierstoffen erheblich senkt. Nach den bisherigen Analysen um bis zu 20%. Und das bei größerer Produktivität und zudem bei noch höherer Präzision im Vergleich zu konventionellen Honanlagen im Hinblick auf ihre Prozess-Sicherheit (CMK 2,0) und ihre Präzision (Toleranzabweichung < 1 µm).
Für Bohrungsdurchmesser von 0,8 bis 10 mm geeignet
Mit diesen Fähigkeiten erfüllt die LH20-250T die hohen Anforderungen der Großserienfertigung von hochpräzisen Werkstücken im Bohrungsdurchmesserbereich von 0,8 bis 10 mm. Ihren Haupteinsatzbereich findet die Innovation in der Endbearbeitung von Einspritzpumpen Bauteilen, Hydraulik- und Pneumatik Komponenten sowie in der Feinstbearbeitung von Getriebe-, Ketten- und Planetenrädern.
Leistung der Honspindeln wurde gesteigert
Die technische Voraussetzung für diese Leistungssteigerung besteht vor allem in den LH20-Honspindel-Einheiten, die eine Weiterentwicklung der im Jahr 2003 eingeführten LH30-Antriebe sind (Bild 2). Auch dort kommen die seit Jahren bewährten Direktantriebe für Hub- und Rotation zum Einsatz. Dabei wurden entscheidende Leistungsdaten wie die Beschleunigung und die Drehzahl nochmals gesteigert. Andererseits wurde die Baugröße erheblich verringert. Dies ermöglicht eine Reduzierung des Gesamtgewichts und der Gesamtmaschinengröße von bis zu 25% im Vergleich zum Vorgängermodell.
Honwerkzeuge mit HSK-32-Schnittstelle
Wie erläutert wird, erreicht die Honspindel LH20 Ihre außergewöhnlichen Leistungsdaten vor allem aufgrund des neuen HSK-Polygrip-Honwerkzeugs, das die bisherigen Kadia-Polygrip-Honwerkzeuge um eine HSK-32-Werkzeugschnittstelle erweitert (Bilder 3 und 4). Der wesentliche Vorteil dieses neuen Werkzeugtyps besteht laut Kadia darin, dass an der Schnittstelle von Spindel und Werkzeug kein Hydrodehnspannfutter mehr notwendig ist. Das Resultat sind geringere Kosten bei noch höheren Genauigkeiten in der Bearbeitung. Darüber hinaus wird der Werkzeugwechselvorgang für den Maschinenbediener schneller und einfacher.
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