Kupplung

Neue Kupplungsbaureihe für Servoantriebe

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Massenträgheitsmoment optimiert

Alle Lamellenkupplungen von R+W punkten mit ihrer geringen Größe. Aussparungen im Bereich um die Befestigungsschrauben sorgen für ein optimiertes Nabenprofil: Dadurch reduziert sich der Materialeinsatz, was wiederum das Gewicht verringert und ein geringes Massenträgheitsmoment zur Folge hat – enorm wichtig für dynamische Positionier- und Vorschubaufgaben. Das gilt ganz besonders für die SCL, deren kompakte Maße Konstrukteuren Flexibilität bietet.

Bei der Montage werden die einzelnen Lamellen um jeweils 90° versetzt zueinander angeordnet, was durch eine optische Markierung auf jeder Lamelle ganz leicht und exakt möglich ist. Dadurch hat auch die Walzrichtung des verwendeten Stahls keinerlei negative Auswirkung auf die Torsionssteifigkeit der Kupplung. Der spezielle Federstahl wurde exakt für diese Aufgabe entwickelt und besitzt daher eine hohe Zugfestigkeit bei gleichzeitig elastischen Eigenschaften. Damit ist er für die auf ihn einwirkenden Kräfte bei der Drehmomentübertragung gerüstet.

Lamellenkupplungen von R+W werden komplett montiert geliefert. Anwender und Konstrukteure müssen sich nicht um die Montage der Kupplungen kümmern, sondern können sich auf deren Einbau konzentrieren. Der Zusammenbau erfolgt stets durch erfahrene R+W-Mitarbeiter, was Fehler reduziert und Zeit spart. Die Korrosionsbeständigkeit der Kupplung kann durch Eloxieren sehr leicht erhöht und realisiert werden. Mit dem gleichen Verfahren können die Kupplungen auch nach Kundenwunsch eingefärbt werden. Das ist im Vergleich zu Lackierarbeiten viel einfacher umzusetzen.

Kriterien für die Auswahl der richtigen Kupplung Für jede Applikation gibt es die optimale Komponente um An- und Abtrieb zu verbinden. Dabei stehen Prozesssicherheit und eine perfekte Maschinenauslegung im Vordergrund. Im Bereich der mechanischen Kraftübertragung werden Kupplungen und Gelenkwellen eingesetzt. Diese sind im heutigen Maschinen- und Anlagenbau in nahezu jeder Form vertreten und verantwortlich für die exakte Drehmomentübertragung.
Neben dieser Hauptaufgabe haben die unterschiedlichen Kupplungstypen weitere Eigenschaften um An- und Abtrieb bei Maschinen und Anlagen anzubinden : Wellenkupplungen werden beispielsweise genutzt um konstruktionsbedingte Wellenversätze auszugleichen. Je nach Art der Kupplung und Größe können sie diese unterschiedlich stark ausgleichen. Diese Eigenschaft muss bei der Auswahl unbedingt berücksichtigt werden.
Weitere Faktoren für die Auslegung und Dimensionierung sind:
  • Einsatzart,
  • Antriebsart,
  • Bauraum
  • diverse physikalische Größen (Drehmoment, Torsionssteifigkeit, Federsteifigkeit oder Trägheitsmoment).
  • Der oftmals technisch geprägte Vertrieb oder die Konstruktionsabteilung bei den Kupplungsherstellern können bei Beantwortung und Berechnung dieser Punkte helfen.

    Für jeden die passende Kupplung

    Lamellenkupplungen der Baureihe SCL bieten eine präzise Drehmomentübertragung für Servoantriebe mit kleineren Drehmomenten. Sie werden für Drehmomente zwischen 25 Nm bis 300 Nm angeboten. R+W bietet einfachkardanische und doppelkardanische Ausführungen an. Diese Kupplungen sind für den dauerhaften Betrieb über die gesamte Lebensdauer der Anlage gebaut.

    Applikationen aus der Praxis

    „Wir haben diverse Prototypen der neuen Servolamellenkupplungen nach Österreich und auch Südkorea ausgeliefert“, berichtet Jörg Stang, Vertriebsleiter bei R+W. Dort werden sie überwiegend als Ersatz in Lasergravier- oder Werkzeugmaschinen für aufwendige Sonderlösungen eingesetzt. „Jedes Szenario, indem erhöhte Flexibilität gefragt ist, ist ideal für die Produktserie SCL“, erklärt Stang. Schließlich bieten die Kupplungen einen höheren Versatzausgleich, eine modulare Bauweise, die Möglichkeit, sie auch bei agressiven Medien und hohen Temperaturen einzusetzen sowie eine einfache Handhabung.

    Dieser Artikel erschien zuerst auf unserem Partnerportal www.konstruktionspraxis.de

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