Suchen

Spritzgießen mit Drehtisch Neue Vertikal-Spritzgießmaschine hat mehr Platz auf dem Drehtisch

| Redakteur: Peter Königsreuther

Gab es von Arburg in Sachen vertikaler Allrounder-Spritzgießmaschinen maximal 1200 mm durchmessende Drehtische, so können sich die Anwender nun auf 100 mm mehr freuen. Hier die Vorteile...

Firmen zum Thema

Das Programm aus vertikalen Drehtischmaschinen hat Arburg nun mit dem Allrounder 1300 T weiter ausgebaut. Mit 1300 mm statt zuvor 1200 mm Tischdurchmesser haben mehr Spritzgießwerkzeuge Platz.
Das Programm aus vertikalen Drehtischmaschinen hat Arburg nun mit dem Allrounder 1300 T weiter ausgebaut. Mit 1300 mm statt zuvor 1200 mm Tischdurchmesser haben mehr Spritzgießwerkzeuge Platz.
(Bild: Arburg)

Arburg bietet ein breites Programm an vertikalen „Allroundern“ der Baureihen V und T für manuelle und automatisierte Einlege- und Entnahmeaufgaben im Rahmen der Kunststoffverarbeitung. Die Drehtischmaschinen können bis hin zur kompletten Turnkey-Anlage automatisiert werden, heißt es weiter. Der neue Allrounder 1300 T wurde auf Basis des bewährten Allrounders 1200 T weiterentwickelt, Bietet aber 100 mm mehr in Sachen Durchmesser.

Wo vorher also rund 1130 m² für die Werkzeugbelegung vorhanden waren, kann man beim Neuling nun knapp 1310 m² nutzen, wie sich leicht ausrechnen lässt.

Erste Drehtischmaschine mit Selogica-ND-Steuerung als Standardausrüstung

Wie beim großen Bruder der Größe 1600 T sind laut Hersteller auch beim Allrounder 1300 T viele Komponenten hinsichtlich Aufstellfläche, Gewicht und Ergonomie optimiert. In Sachen Schließeinheit, Maschinenständer und Schaltschrank hat man aber neue Ideen umgesetzt. Im Vergleich zum Allrounder 1200 T zeichne sich die neue Maschine um eine 10 % geringere Aufstellfläche und Bau-/Hallenhöhe aus. Der Tischdurchmesser ist nun nicht nur größer, sondern die ergonomische Tisch- und Arbeitshöhe hat man auf 950 mm, also um rund 5 % verringert, betont Arburg.

Die Werkzeug-Aufspannfläche wurde im Zuge dessen um 15 % vergrößert. Und das um bis zu 100 kg höhere erlaubte Werkzeuggewicht je Werkzeughälfte entspricht einem Plus von 25 %. Die überarbeitete Leitungsführung und die einfach zugänglichen Medienanschlüsse sparen Zeit beim Rüsten, heißt es weiter.

Der Allrounder 1300 T gilt als erste Drehtischmaschine, die standardmäßig mit der Steuerung Selogica ND ausgestattet ist. Das macht die Bedienung besonders komfortabel. Wahlweise stehen Schließkräfte von 1000 und 1600 kN und Spritzeinheiten der Größen 70 bis 400 beziehungsweise 800 zur Verfügung.

Das säulenfrei ausgeführte Drehtischkonzept der Allrounder-T-Maschinen macht auch bei der neuen Version 1300 T die Medienanschlüsse einfach zugänglich und bietet viel Raum zum Aufspannen der Werkzeuge, sagt Arburg.
Das säulenfrei ausgeführte Drehtischkonzept der Allrounder-T-Maschinen macht auch bei der neuen Version 1300 T die Medienanschlüsse einfach zugänglich und bietet viel Raum zum Aufspannen der Werkzeuge, sagt Arburg.
(Bild: Arburg)

Die Drehtische würden generell servoelektrisch angetrieben und sollen damit besonders schnell und präzise sein. Für gleichzeitige Bewegungen zum ergonomischen Umspritzen von Einlegeteilen sorgt die 2-Kreis-Pumpentechnik, erklärt Arburg. Zur sicheren Bedienung verfügen die Allrounder T standardmäßig über ein Ergonomiepaket, das unter anderem einen vertikal und horizontal kombinierten Lichtvorhang beinhaltet.

Spezielle Ausstattungen erlauben die materialverarbeitungstechnische Metamorphose

Außer der Baureihe T gehören zum umfangreichen Vertikalmaschinenprogramm, wie bereits erwähnt, die Allrounder V mit Schließkräften von 125 bis 500 kN. Die passenden Robotersysteme für die Automatisierung des Geschehens sind in die Steuerung der Fertigungszelle integriert. Den vertikalen Multilift V 15 gibt es etwa mit einem an die Drehtischmaschine angepassten Aufbau, der kompakt in deren Aufstellfläche integriert ist, sagt Arburg.

Wie alle Allrounder, sind auch die Vertikalmaschinen modular aufgebaut und ermöglichen verschiedene Kombinationen von Schließkraft und Spritzeinheit. Hinzu kommen anforderungsspezifische Ausstattungen, die daraus etwa Mehrkomponenten-, Duroplast- oder Silikonverarbeitungsysteme machen können, merkt Arburg an.

(ID:46880413)