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Schalthebel in Notsituationen
Zudem setzt sie ein Schalthebel in Notsituationen sofort still. Bei diesem Modell N72 beträgt der maximale Bohrdurchmesser bereits erstaunliche 38 Millimeter und das Gerät gibt eine Leistung von 600 Watt ab. 1914 werden der erste elektrische Bohrhammer mit elektropneumatischem Schlagwerk und die erste Hochleistungsbohrmaschine für Dreh- und Gleichstrom vorgestellt. 1925 baut Fein den ersten Elektroschrauber, 1927 folgen die Blechschere und die Stichsäge. Darüber hinaus legt das Unternehmen früh Wert auf Arbeitssicherheit. Den Notschalter gibt es seit 1910 und bereits in den 1920er Jahren wählt man Orange als Farbe für die Werkzeuge, da es auffällt und so arbeitssicher ist.
Technologie von oszillierenden Werkzeugen
1967 steigen die Schwaben als erste in die Technologie von oszillierenden Elektrowerkzeugen ein. Die Gipsverbandsäge begründet die Produktreihe. 1986 wird der erste oszillierende Dreiecksschleifer entwickelt und patentiert. Damit lassen sich Werkstücke schleifen, die zuvor nur von Hand bearbeitet werden konnten. Das Geheimnis dabei: das Schleifblatt in der Form eines sphärischen Dreiecks und die oszillierende Bewegung. 1987 baut Fein den ersten Sicherheitswinkelschleifer mit Bremse und werkzeuglosem Schnellspannsystem. Für Trockenbauschrauber entwickelten die Schwaben eine spezielle Kupplung. Sie schaltet den Motor geräuschlos ab sobald die Schraubtiefe erreicht ist.
Was vor fast 150 Jahren in Karlsruhe begann, ist heute ein nach wie vor familiengeführtes Unternehmen. Es verfügt über mehr als 800 aktive Schutzrechte, darunter etwa 500 Patente. Fein beschäftigt 900 Mitarbeiter, 530 davon in Deutschland. Der Stammsitz der Firma befindet sich seit 2007 in Schwäbisch Gmünd-Bargau. Und wie gut, dass die Jungs vor 120 Jahren so deprimiert waren und in der Not eine Lösung suchten. Womöglich gäbe es sonst heute keine Bohrmaschine!
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