Analysesystem Operative Terminplanung steigert die Effizienz in der Produktion
Jeder Maschinenbauer steht vor der Aufgabe, die Effizienz seiner Prozesse zu steigern. Innerhalb eines automatisierten Analysesystems erstellt ein Modul für die operative Terminplanung die Maschinenbelegungspläne, welche den kürzesten Zyklus sicherstellen und die Effizienz um bis zu 30% steigern.
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Die aktuelle und sehr schwierige Aufgabe eines jeden Maschinenbauunternehmens mit einem großen Teilespektrum liegt in der Automatisierung der Prozessabläufe; dabei gilt es, das rasche ökonomische Wachstum zu berücksichtigen und die Effizenz des Unternehmens zu steigern [Literaturhinweis 1].
Software unterstützt Beschaffung und Lebenszyklus
Zur Problembewältigung kommt ein automatisiertes System zur konstruktionstechnologischen Analyse (Askta) zum Einsatz, das aus einer Vielfalt an Programmmodulen besteht. Zusammengefasst bilden diese Module die Technik Cals (engl. computer-aided acquisition and life-cycle support, computergestützte Beschaffungs- und Lebenszyklus-Unterstützung).
Die Cals-Technik ermöglicht die Steigerung der Produktionseffizienz und besteht aus mehreren Prozessen. Mit dem Ziel, die Produktionsparameter für technologisch optimal kombinierte Prozesse zu erhalten, werden die Material-, Finanz- und Informationsströme gestaltet.
Integrierte Informationssysteme senken die Produktionskosten
Um die Produktionskosten auf ein Minimum zu reduzieren, werden integrierte Informationssysteme zur Produktionsbegleitung in allen Etappen über den Lebenszyklus eingesetzt. Der ständige Informationsaustausch mit Subunternehmern stellt die Materialbereitstellung sicher.
Mit einem integrierten Informationssystem können die Teile auf allen Fertigungsstufen auf ihre Qualität kontrolliert werden. Um die Kosten für Wartung und Reparatur auf ein Minimum zu reduzieren, werden integrierte Informationssysteme in Wechselwirkung mit den Produktionsbetreibern genutzt.
Die Hauptaufgaben des Askta sind:
- Teilebewertung nach fertigungsgerechter Konstruktion,
- Ermittlung des Materialbedarfs auf Basis der konstruktionstechnologischen Analyse (KTA),
- Ermittlung des Materialbestandes und der eisernen Reserve,
- Analyse der technischen Prozesse bei der Arbeitsvorbereitung sowie
- Terminplanerstellung und Fertigungsablaufterminierung.
Für die Lösung der genannten Aufgaben sind die entsprechenden Module des Askta zuständig (Bild 1 – siehe Bildergalerie).
Dieser Beitrag widmet sich dem Modul der operativen Terminplanung (Kalenderplanung). Das OTP-System wurde für eine Versuchsproduktion entwickelt, für die das gleichzeitige Fertigen von mehreren Teilen aus verschiedenen Projektstadien charakteristisch ist: Dabei gilt es, ein Modell, Versuchsmuster, eine Versuchsserie und sogar Kleinserien zu fertigen.
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