Pumpen

Optimierte Anlage für das Mischen und Pumpen von Farben und Lacken

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Das Mischrohr, das Pumpen-Außenrohr, das Innenrohr und die Antriebswelle sind aus rostfreiem Edelstahl, Werkstoff-Nr. 1.4571, hergestellt. Die Kupplung des Pumpwerks greift in die Motorkupplung des Pumpenantriebs und verbindet die Antriebswelle des Motors mit der Antriebswelle des Pumpwerks. Die Welle ist im oberen Pumpwerksbereich durch zwei Kugellager in Tandemanordnung gelagert. Die Kugellager werden mit einem Lippendichtring aus PTFE gegen eventuell auftretende Säuredämpfe geschützt.

Fass-Spundloch legt Trennstelle zwischen Zone 0 und Zone 1 fest

Das Mischpumpwerk in vertikaler Position befindet sich in der Flüssigkeit bis maximal Unterkante Auslaufstutzen (Zone 0). Im Inneren eines Behältnisses herrscht generell die Zone 0. Die Trennstelle zwischen Zone 0 und Zone 1 wird durch das Fass-Spundloch beziehungsweise die Oberkante des Behältnisses festgelegt. Der Pumpenantrieb, der sich in Zone 1 befindet, kann durch einen explosionsgeschützten Elektromotor oder einen Druckluftmotor erfolgen.

Im Wellenführungsrohr des Mischpumpwerks wird die Antriebswelle durch einen Führungsschlauch aus PTFE geführt, im unteren Pumpwerksbereich durch ein Edel-Kohlelager innerhalb des Pumpengehäuses zusätzlich gelagert. Im Pumpengehäuse aus Edelstahl befindet sich ein Leckeinsatz, der verhindert, dass die Förderflüssigkeit zwischen Welle und Wellenführungsrohr mit dem Förderdruck nach oben steigt. Der Leckeinsatz führt die Flüssigkeit, die eventuell doch dort eindringt, beim Abschalten der Pumpe in das zu entleerende Fass bzw. in den Behälter zurück.

Dr. Kurt Jessberger ist Geschäftsführer der Jessberger GmbH in 85521 Ottobrunn.

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