Werkzeugschleifmaschinen

Optimierter Prozessablauf verringert Schleifzeiten

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Im Fokus der Branche stehen neben Weiterentwicklungen der Maschinen und der Schleifsoftware verstärkt auch die Peripherie und Zubehör, wie beispielsweise optische Messeinrichtungen. Gefragt sind – besonders vor dem Hintergrund zunehmend geforderter Flexibilität – auch minimierte Nebenzeiten. Deshalb finden sich immer mehr maschinenintegrierte Pick-up-Systeme sowie außerhalb der Maschine angeordnete Be- und Entladeeinrichtungen. Den Trend, komplexe Werkzeuge in einer Aufspannung zu fertigen, unterstützen Schleifscheiben- und Kühlmittelwechsler.

Unterschiedliche Fertigungsverfahren in einer Maschine kombiniert

Eine große Flexibilität ist wegen der geringen Losgrößen besonders bei Maschinen für das Nachschärfen von Werkzeugen erforderlich. Deshalb sind dort Steuerungen im Vorteil, die sich einfach und komfortabel programmieren lassen. Die Flexibilität erhöhen lässt sich auch mit der Kombination unterschiedlicher Bearbeitungsverfahren in einer Maschine, beispielsweise Schleifen und Erodieren.

Mit einer solchen Kombimaschine kann der Anwender je nach Auftragslage flexibel zwischen Herstellen und Nachschleifen von Werkzeugen aus Hartmetall, HSS, CBN oder PKD wechseln. Die Kombination unterschiedlicher Verfahren ermöglicht es, die spezifischen Vorteile der einzelnen Prozesse bei gleichzeitigem Verkürzen der Rüst- und Hauptzeiten zu nutzen.

Leistungsfähige Software steigert Produktivität beim Schleifen

Dass optimierte Software die Produktivität erhöhen kann, weiß jeder, der mit Computern und anderem elektronischen Gerät arbeitet. Die Schleiftechnik bildet da keine Ausnahme. Schnelligkeit ist insbesondere bei der Programmierung neuer Werkzeuge gefragt.

Der Anwender kommt schnell zum Ziel, indem möglichst viele Arbeitsschritte und Eingaben von der Software automatisch erledigt werden. Die Alfred H. Schütte Vertriebsgesellschaft GmbH, Köln, hat deshalb bei ihrer neuen Software SIG Spro einen Assistenten integriert, der auf der Grundlage einiger weniger Abfragen die benötigten Schleifoperationen anlegt, geeignete Schleifscheiben zuordnet und sämtliche Geometrie- und Technologieparameter sinnvoll vorbelegt.

Unmittelbar nach Abschluss dieses Abfragedialogs kann man den ersten Versuch einer 3D-Simulation starten. Für das Feintuning der Werkzeuge stehen danach alle Eingabeparameter zur Verfügung.

Alle Schleifoperationen in einem Softwarepaket

Bei SIG Spro wurde die herkömmliche Trennung der Gesamtsoftware in Programmpakete aufgegeben. Innerhalb der Software gibt es ein einziges „Paket“ für rotierende Werkzeuge, in dem alle hierfür geeigneten Operationen verfügbar und frei kombinierbar sind.

SIG Spro kann durchgängig für die einzelnen Zähne des Werkstückes separate NC-Unterprogramme erzeugen. Damit sollen sich Schleifoperationen problemlos zahnspezifisch ein- und ausschalten oder mit zahnspezifischen Parametern belegen lassen. Zudem sind viele Parameter entlang der Schneide variierbar.

Spezielle Software für das Werkzeugschleifen entwickelt

Mit der neuesten Version 1.9 der Schleifsoftware Helitronic Tool Studio entwickelte die Walter Maschinenbau GmbH, Tübingen, für die Schleifmaschinen der Helitronic-Reihe spezielle Lösungen für das Werkzeugschleifen. Der Reapply Wizard für Fräser bietet die Möglichkeit, bestehende Werkstück-Identnummern um Operationen zu erweitern.

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