Generative KI
Die Zukunft des Engineerings: KI-Agenten

Ein Gastbeitrag von Bastian Emondts 7 min Lesedauer

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Was sind KI-Agenten? Wie funktionieren sie? Und welche Vorteile bieten diese im Bereich des Engineering? Diese und weitere Fragen werden im Folgenden beantwortet.

KI-Agenten führen autonom wiederkehrende Aufgaben und komplexe Entscheidungen aus, um Prozesse effizienter zu gestalten.(Bild: ©  AREE - stock.adobe.com)
KI-Agenten führen autonom wiederkehrende Aufgaben und komplexe Entscheidungen aus, um Prozesse effizienter zu gestalten.
(Bild: © AREE - stock.adobe.com)

Engineering-Teams stehen unter Druck: Entwicklungszeiten verkürzen sich, die Komplexität steigt und qualifizierte Fachkräfte sind knapp. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzen immer mehr Unternehmen auf künstliche Intelligenz (KI), um Prozesse zu entlasten und die Innovationsfähigkeit zu sichern. KI wird dabei überall als die ultimative Lösung propagiert. Doch bisher haben Unternehmen Chat GPT, Gemini, Copilot und weitere eher als Tools zur Steigerung der persönlichen Produktivität erlebt: Texte generieren, Übersetzungen erzeugen, Meetings transkribieren – alles natürlich sehr praktisch. Doch von der Optimierung von Teilen oder ganzen Entwicklungsprozessen sind wir hier noch ein gutes Stück entfernt.

KI-Agenten heben die Transformation der künstlichen Intelligenz auf ein neues Level – besonders im Engineering eröffnen sie immense Potenziale für Effizienz und Effektivität. Diese kleinteiligen Software-Lösungen sind dazu in der Lage, sowohl repetitive Aufgaben als auch komplexere Entscheidungsprozesse autonom auszuführen. Und bereits bei der Entwicklung dieser Agenten unterstützt die KI maßgeblich. Einfache Agenten lassen sich durch die Beschreibung der angestrebten Funktionsweise implementieren, während komplexe Agenten durch genaue Handlungsanweisungen in Low- und Highcode-Lösungen passgenau entwickelt werden können.