Partikelmess- und Analysesysteme

Optische Partikelzähler erfassen die Kontamination von Flüssigkeiten

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Auf der Hannover-Messe (Halle 23, Stand A49) stellt Pamas nun die neueste technische Errungenschaft in der Partikelsensorik vor, mit der die Forderung der Öl-, Automobil- und Filterindustrie nach einer Analyse von kleineren Partikelgrößen bedient wird. Der Streulichtsensor Pamas SLS-25/25, der am Firmensitz in Rutesheim entwickelt wurde und auch dort gefertigt wird, detektiert Partikelgrößen zuverlässig bereits ab einer Größe von nur 0,5 µm.

Bei der Streulichtmethode wird ein Lichtpuls detektiert

Im Gegensatz zum Prinzip der Lichtabschattung wird bei der Streulichtmethode nicht das abgeschattete Licht, sondern ein Lichtpuls, der durch das Partikel im beleuchteten Messvolumen entsteht, detektiert. Mit dieser Methode sind auch kleinste Partikelgrößen messbar. Der Streulichtsensor Pamas SLS-25/25 kann somit Anforderungen des Marktes erfüllen, die mit der bisherigen Technologie nur teilweise bedient werden konnten.

Austausch von Schmiermittel vor dem Schadensfall

Für die Pamas GmbH bedeutet die Entwicklung eines Streulichtsensors eine Erweiterung des Produktportfolios hin zu kleineren Partikelgrößen. Mithilfe des neu entwickelten Streulichtsensors Pamas SLS-25/25 können Schmiermittel rechtzeitig ausgetauscht werden, bevor der Verschmutzungsgrad zu hoch wird und eventuell Schäden auftreten.

Weiter lassen sich durch die Messungen mit dem Streulichtsensor Filter für Partikelgrößenklassen definieren, die mit den bisher verfügbaren Sensoren nicht zu erreichen waren.

* Dipl.-Ing. Michael Schumacher leitet die Entwicklungs- und Produktionsabteilung der Pamas Partikelmess- und Analysesysteme GmbH in Rutesheim; Dr. Juliane König-Birk verantwortet in dem Unternehmen die Entwicklung der Optoelektronik; Sandra Suresh ist dort als Marketingassistentin tätig.

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