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Energieführungen

Passende Leitungen liefern stets Power

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Zuverlässige Energie für Shuttles

Schleifleitungssysteme, wie die speziell für Shuttles entwickelte Serie Multiline 0835 von Conductix-Wampfler, sind auf größtmögliche Effizienz bei optimierten Gesamtkosten über den gesamten Lebenszyklus ausgelegt. In jeder Bewegungsachse sind sowohl Überfahrten auf einem Heber als auch eine Teilelektrifizierung der Strecke zum Aufladen eines Energiespeichers möglich. Dabei werden Detaillösungen eingesetzt, wie beispielsweise clipsbare Schienenhalter oder selbstzentrierende Verbinderkappen, die eine Montage des nur aus wenigen Einzelteilen bestehenden Systems erheblich beschleunigen. Eine wichtige Komponente ist zudem die Leistungsfähigkeit der Stromabnehmer. Denn diese fahren in einem Shuttle besonders viele Zyklen, um den hohen Durchsatz von bis zu 1000 Doppelspielen pro Gasse und Stunde zu erreichen.

Schleifleitungen für die kontinuierliche Energieversorgung eignen sich daher besonders für Shuttlesysteme mit hoher Umschlagleistung in der Distribution, beispielsweise als Versandpuffer. Dort liegt der Fokus vor allem auf hoher Leistung ohne Stillstandszeiten der Fahrzeuge. Die Energie kann über die Schleifleitung zurückgespeist werden und Gewicht sowie Platz werden eingespart, da keine Akkus oder Kondensatoren auf dem Fahrzeug benötigt werden. Zudem dient die Schleifleitung als Übertragungskanal von Steuerungsdaten. Sie bietet ein vereinfachtes Sicherheitskonzept durch ein Not-Aus der Fahrzeuge mittels abgeschalteter Energie und punktet zudem durch die geringen Kosten pro Fahrzeug.

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Neue robuste Energieführungsketten

Murrplastik reagiert mit der MP 52.6 auf die Kundenanforderungen bei mittelgroß dimensionierten Energieführungsketten. Denn heute werden in diesem mittleren Leistungssegment deutlich höhere Ansprüche hinsichtlich Zuladung, Länge der Verfahrwege und Geschwindigkeiten gestellt. Daher hat Murrplastik die Wandstärken der Kettenseitenglieder der MP 52.6 von 16 auf 25 mm deutlich erhöht. Im Ergebnis wird damit die maximale Zugkraft um den Faktor 1,5 gesteigert. Neben der optimierten Verteilung der Zugkräfte läuft die MP-52.6-Energieführungskette stabiler, der Abrieb verringert sich und die Lebensdauer vervielfacht sich. Zudem vereinfacht eine neue Verriegelungstechnik Montage und Wartung. So muss üblicherweise zum Einlegen neuer Kabel und Schläuche die komplette Energieführungskette aus der Ablegewanne genommen werden. Mit dem Verschlussmechanismus der MP 52.6 hingegen können die Rahmenstege von oben entfernt und wieder eingerastet werden. Die Verriegelung zwischen den Kettenseitengliedern muss also nicht entfernt werden, um die Energieführungskette zu öffnen – diese kann in der Ablegewanne verbleiben. Eine typische Anwendung für die MP 52.6 ist beispielsweise die Krantechnik.

Wenn mehr als vier Achsen synchron bewegt oder komplexe Steuerungsaufgaben ausgeführt werden müssen, führt an zentralen Steuerungen kein Weg vorbei. Da der Verkabelungsaufwand hierfür erheblich ist, sind Einkabellösungen im Kommen: Die sogenannten Hybridkabel übertragen gleichzeitig Leistung, Signale und Daten in einer Leitung. So lassen sich mehr Leitungen beziehungsweise Funktionen auf kleinerem Raum packen, was gerade bei Energieführungsketten vorteilhaft ist und zudem die Montage vereinfacht. Daher werden Hybridleitungen im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Roboterindustrie immer beliebter.

Hybridleitung im Trend

Die Lapp-Gruppe hat den Trend früh erkannt und eine Reihe von Hybridkabeln entwickelt, so zum Beispiel die Hybridleitungen „Ölflex Servo FD 7DSL“ und „Ölflex Servo 7DSL“. Für das Datenpaar werden derzeit üblicherweise 7- oder 19-drahtige verzinnte Kupferleiter verwendet. Diese dienen als Schutz des Isolationsmaterials vor direktem Kontakt mit Kupfer wegen der Wärmealterung und als Oxidationsschutz, was die Lebensdauer erhöht.

Auch alternative Hybridleitungen sind möglich, die beispielsweise auf Industrial Ethernet basieren oder aber auf optischen Datenübertragungssystemen wie POF (optische Polymerfaser) oder PCF (kunststoffummantelte Glasfaser). Insgesamt gesehen bieten Hybridleitungen große Einsparpotenziale, gerade bei kleineren Antrieben, wo eine zusätzliche Leitung mit Stecker ins Gewicht fällt. Auch die Installation wird durch den reduzierten Verkabelungsaufwand einfacher und störungssicherer. Bei Leitungen in Energieführungsketten erweist sich zudem der geringere Platzbedarf als sehr nützlich.

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