Suchen

Elektroantrieb

Passgenaue mechatronische Antriebe

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Die (an)treibenden Kräfte bei der Antriebsauslegung

Anforderungen definieren, Machbarkeit prüfen, Konzept ausarbeiten, Prototypen aufbauen, Performance verifizieren und reif für die Serienfertigung machen: In diesen Schritten erfolgt gemeinsam mit dem Anwender die passgenaue Auslegung der kundenspezifischen Antriebe. Dabei werden grundlegend drei Anforderungsfelder angesprochen – Performance, Bauraum und Umgebungsbedingungen –, die alle relevant sind, von denen in der Regel aber ein Bereich die Konzeption dominiert:.

Die wesentlichen Einflussfaktoren für eine verbesserte Performance sind kürzere Taktzeiten, effizient optimierte Bewegungs- und Lastprofile sowie die sichere Vorausberechnung von Leistungsdaten mit Softwaretools unter Nutzung erweiterter Auslegungsspielräume. Soll eine Maschine optimal integriert werden, geschieht das durch die konsequente Anpassung der Antriebslösung an den vorhandenen oder konstruktiv vorgesehenen Bauraum. Hinzu kommt die Definition der optimalen an- und abtriebsseitigen Schnittstellen sowie die Minimierung technischer Risiken beispielsweise durch gemeinsam mit dem Kunden definierte Endprüfprozeduren.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 6 Bildern

Passgenau erfolgt auch die Auslegung entsprechend den spezifischen Umgebungsbedingungen. So lassen sich beispielsweise gesetzliche Vorschriften in Hygiene-, Strahlungs- oder Ex-Bereichen sicher umsetzen oder auch die Standzeiten von Maschinen und Antrieben durch eine entsprechende Konstruktion und Materialauswahl verbessern. In bestimmten Fällen erhöhen sich zudem die konstruktiven Freiheitsgrade – unter anderem dann, wenn Antriebe dort eingesetzt werden können, wo dies bislang undenkbar war. Doch was bedeutet „passgenau“? Aus Sicht der Kunden von Wittenstein Cyber Motor lässt sich das mit „kundenspezifisch ohne Kompromisse“ beschreiben.

Individualisierung kann Motorleistung steigern

Eines der wesentlichen Kompetenzfelder der Wittenstein-Gruppe ist hierbei die Auslegung und Ausführung elektrischer Motoren. So wird durch eine applikationsspezifische Statorausführung, das breite Spektrum von Zwischenkreisspannungen von 12 bis 800 V, das individuelle Design des Statorblechschnitts oder die Optimierung von Elektroblechmaterialien eine Erhöhung der spezifischen Leistungsdaten eines Motors erreicht. Eine applikationsspezifische Wicklung schafft weitere Verbesserungen. Verteilte Wicklung oder Einzelzahnwicklung, individuelle Windungszahlen und Kupferlackdraht-Stärken, parallele Wicklungszweige oder die Wahl zwischen Verguss oder Imprägnierung mit Harz stehen für eine passgenaue Wicklungsauslegung sowie optimale Füllfaktoren und Rastdrehmomente.

Individualisierungspotenziale bietet schließlich auch die Rotorausführung. So können die Permanentmagnete vergraben, eingebettet oder auf der Oberfläche angeordnet werden – und dies in individuellen Packungsdichten. Eine weitere Optimierung lässt sich erreichen durch die Reduzierung von Massenträgheitsmomenten sowie die Vorbereitung des Rotors für eine geberlose Regelung – mit vollem Drehmoment aus dem Stillstand heraus.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45650588)