Quanteninternet Photonen-Know-how knüpft Quantennetzwerke

Quelle: Pressemitteilung des Fraunhofer ILT 2 min Lesedauer

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Am Fraunhofer ILT entwickelt man die Technik für Quantennetzwerke. Dort wird hier die Hardware eines Netzwerkknotens installiert, wie es auch im Quanteninternetdemonstrator des „QuTech“ der Fall ist.

Neue Wege sollen zum effektiven Quantennetzwerk der Zukunft führen. Diese beschreiten das Fraunhhofer-Institut für Lasertechnik ILT zusammen mit Partnern aus ganz Europa. Was man vorhat, erklären die Forscher hier.(Bild:  Fraunhofer ILT)
Neue Wege sollen zum effektiven Quantennetzwerk der Zukunft führen. Diese beschreiten das Fraunhhofer-Institut für Lasertechnik ILT zusammen mit Partnern aus ganz Europa. Was man vorhat, erklären die Forscher hier.
(Bild: Fraunhofer ILT)

In Aachen etabliert sich ein Schwerpunkt für die Entwicklung von photonischer Quantentechnologie, heißt es. Dafür arbeiten Teams des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT eng mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus der Region NRW, aber auch aus ganz Deutschland und Europa zusammen. Besonders intensiv sei die Kooperation mit „QuTech“, einer gemeinsamen Forschungseinrichtung der Technischen Universität Delft und der niederländischen Organisation für angewandte naturwissenschaftliche Forschung TNO. Mit diesen Institutionen verbindet das Fraunhofer ILT, wie es weiter heißt, eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit und eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung und Anwendung von Quantennetzwerken und dazu benötigter Komponenten.

Quantencomputer miteinander verbinden – oder der Quanteninternetknoten

Gemeinsam mit den Partnern will das Fraunhofer ILT führend bei der Entwicklung von Komponenten für das Quanteninternet werden. Beim Quanteninternet gehe es darum, einzelne Quantencomputer an verschiedenen Orten miteinander zu verbinden. Dr. Bernd Jungbluth, Leiter des strategischen Programms Quantentechnologien am Fraunhofer ILT, kommentiert: „Das ist wesentlich komplexer als nur der Austausch eines Quantenschlüssels zwischen zwei Punkten, weil die Qubits, also die Basis von mehreren Quantenprozessoren, miteinander verschränkt werden müssen.“

In Delft seien so bereits drei Knoten erfolgreich im Labor miteinander verbunden worden. Sie werden aktuell auf drei Standorten in den Niederlanden verteilt, um anschließend über das bestehende Glasfasernetz miteinander vernetzt zu werden. Zeitgleich entsteht jetzt in Aachen der erste Aufbau dieser Art in Deutschland, wie die Protagonisten betonen. Das passiert im Rahmen des Förderprojektes „N-Quik“, für das am 13. Februar 2023 der Förderbescheid über 3,5 Millionen Euro durch die NRW-Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, übergeben wurde.

In diesem Aufbau sollen sich Komponenten für Quantennetzwerke testen lassen. Gleichzeitig diene er als Keimzelle, um lokale Netzwerke zu etablieren. Partner aus Industrie und Wissenschaft können so neue Produkte und Anwendungen entwickeln und das volle Potenzial des verteilten Quantencomputings erschließen. „Die Förderung ermöglicht es, Technologie- und Schnittstellenstandards für Quanteninformations-Netzwerke zu etablieren und uns beim europäischen Agenda-Setting mit einzubringen“, merkt Jungbluth an. Es gehe auch um die Tests von besseren Komponenten.

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