SEW Eurodrive Planetengetriebe mit vielfältigen Anbaumöglichkeiten
Die Planetengetriebe-Baureihe PS.C gibt es mit zwei unterschiedlichen Motoradaptern. Mit diesem Konzept berücksichtigt SEW-Eurodrive zum einen die individuellen Kundenwünsche nach leistungsfähigen Getrieben, zum anderen diejenigen nach kompakten und kostengünstigen Antriebslösungen.
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Die Planetengetriebe-Baureihe PS.C gibt es mit zwei unterschiedlichen Motoradaptern. Dabei handelt es sich um die an die Planetengetriebe-Baureihe PS.F angelehnten Adapter EPH sowie die einfache und kompakte Variante ECH. Der EPH-Adapter zeichnet sich durch eine Vielzahl von Motoranbaumöglichkeiten aus, so der Hersteller. Für diese Variante sei die Zahl der anbaubaren Wellendurchmesser und Flanschabmessungen sehr umfangreich. Dagegen sei der ECH-Adapter die erste Wahl für die Kunden, die ein kompaktes und kostengünstiges Getriebe suchen.
Unterschiedliche Anbaugeometrien
Für den ECH-Adapter waren bislang bestimmte Vorzugstypen mit festgelegten Motoranbaumaßen verfügbar. Zusätzlich gibt es jetzt bei den Getriebegrößen PS.C 321/322 und PS.C 521/522 den anbaubaren Motorwellendurchmesser 16 mm.
Insgesamt können so nun sechs unterschiedliche Motoranbau-Geometrien je Baugröße realisiert werden. Somit lassen sich jetzt noch mehr Motoren über einen kurzen und trägheitsarmen Adapter anbauen.
Motordirektanbau für Synchron-Servomotoren
Noch günstiger und kompakter werde es mit dem bewährten SEW-Motordirektanbau, bei dem über das formschlüssig mit der Motorwelle verbundene Sonnenrad des PS.C-Planetengetriebes dynamische Antriebsaufgaben realisiert werden.
Alle synchronen Servomotoren von SEW-Eurodrive sollen sich auf diese Weise mit den verfügbaren PS.C-Getrieben der Baugrößen PS.C200 bis PS.C600 kombinieren lassen. Somit könne – je nach Antriebsaufgabe und Kundenwunsch – nahezu jede Applikation im Direkt- oder Adapteranbau gelöst werden.
Energiesparen beginnt schon mit dem richtigen Getriebe
Durch die Verwendung von leichtlaufenden Rillenkugellagern sowie hochwertigen separaten Radialwellendichtringen und synthetischem Getriebeöl werden mit dem PS.C-Getriebe außerordentliche Wirkungsgrade erreicht, so der Hersteller. Dies äußere sich unter anderem in einer geringen Betriebstemperatur – auch unter Vollast. Dazu trägt laut Hersteller weiterhin auch die bekannt verlustarme Geradverzahnung der Zahnräder bei, die keine zusätzlichen Axialkräfte hervorruft und einen Verzahnungswirkungsgrad bis zu 99% aufweist.
SEW Eurodrive auf der Motek 2009: Halle 9, Stand 9220
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