Stabil geblieben Plansee Group stemmt sich mit Erfolg gegen den Wind

Quelle: Plansee Group 4 min Lesedauer

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In einem anhaltend herausfordernden Geschäftsumfeld hat sich die Plansee Group im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt solide entwickelt, heißt es ...

Mag. Karlheinz Wex blickt auf das vergangene Geschäftsjahr 2024/25 der Plansee Group zurück: „Wir haben uns trotz allem gut gehalten! Doch es müssen einige Probleme angegangen werden, um fit für die Zukunft zu bleiben. Dabei muss auch die Politik helfen.“(Bild:  Plansee Group)
Mag. Karlheinz Wex blickt auf das vergangene Geschäftsjahr 2024/25 der Plansee Group zurück: „Wir haben uns trotz allem gut gehalten! Doch es müssen einige Probleme angegangen werden, um fit für die Zukunft zu bleiben. Dabei muss auch die Politik helfen.“
(Bild: Plansee Group)

Die Plansee Group, zu der unter anderem auch die Zerspanungswerkzeug-Spezialisten von Ceratizit gehören, sieht sich aufgrund gesicherter Rohstoffversorgung und lokaler Fertigung in allen großen Wirtschaftsregionen und Kunden gut für die Zukunft aufgestellt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 war die Nachfrage aus den Industriesektoren und aus diversen Wirtschaftsregionen sehr unterschiedlich, heißt es rückblickend. Denn während sich das Geschäftsklima vor allem in Europa weiter abkühlte, zeigte sich eine leichte Erholung in China. Die Nachfrage aus Branchen wie dem Maschinenbau, der Automobilindustrie und dem Halbleitersektor blieb dabei weiterhin verhalten. Von der Unterhaltungselektronik sowie der Luft- und Raumfahrt gingen hingegen spürbare Wachstumsimpulse aus, wie die Entscheider der Plansee Group analysierten.

Nur geringer Umsatzrückgang bei der Plansee Group

„Wir haben an unserer operativen Leistungsfähigkeit gearbeitet und Preiserhöhungen erfolgreich umgesetzt“, kommentierte Karlheinz Wex, Vorstandsvorsitzender der Plansee Group, beim jährlichen Pressegespräch am Standort Reutte. Allerdings habe man damit die Auswirkungen einer sinkenden Auslastung der Produktionskapazitäten nicht vollständig ausgleichen können. Wex: „Angesichts dieser Rahmenbedingungen haben wir uns aber solide entwickelt.“ Die um vier Prozent rückläufige Absatzmenge führte aber im Vergleich zum Vorjahr zu einem Umsatzrückgang um ein Prozent (auf 2,25 Milliarden Euro). Die Eigenkapitalquote stieg auf 59 Prozent (Vorjahr 57 Prozent).

Gesicherte Versorgung mit dem wichtigen Element Wolfram

Die Versorgungssicherheit mit dem wichtigen Rohstoff Wolfram wurde in dem Zeitraum weiter erhöht. Dazu wurden neue Geschäftsmodelle zum Einkauf und zur Rücknahme von Wolframschrotten entwickelt und erfolgreich am Markt getestet und eingeführt, heißt es dazu. Gleichzeitig startet die Sangdong-Mine in Südkorea in den kommenden Monaten mit dem Abbau und der Lieferung von Wolframkonzentraten, wie man erfahren darf. Die Plansee Group habe die Finanzierung dieses ehrgeizigen Projekts mit langfristigen Abnahmevereinbarungen gesichert. Dazu Wex: „Mit diesen Maßnahmen haben wir in den vergangenen Jahren eine stabile Wolframversorgung gesichert. Wir bauen unsere Position als größter Wolframlieferant in der westlichen Welt aber weiter aus.“

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