Stabil geblieben

Plansee Group stemmt sich mit Erfolg gegen den Wind

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Mehr Kapazität und Digitalisierung bei der Plansee Group

Zu den Investitionsschwerpunkten bei der Plansee Group gehörten im letzten Geschäftsjahr Kapazitätserweiterungen bei Produktionswerken in Bulgarien, Frankreich und Polen sowie in Lechbruck. In Österreich sind Projekte zur Dekarbonisierung von Industrieöfen sowie zur Automatisierung der Fertigung von Wolfram- und Hartmetallprodukten gestartet worden. In China und Indien wurden Anlagen für neue Produkte für die Medizintechnik, die Halbleiterindustrie sowie für die Energieübertragung installiert, wie es weiter heißt. Weitere Investitionen flossen in neue Maschinen und Anlagen, sowie in die Produkt- und Prozessentwicklung. Das Investitions- und Innovationsvolumen der Plansee Group betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 249 Millionen Euro – davon rund 99 Millionen für die Produkt- und Prozessentwicklung. Der auf Hartmetall-Werkzeuge spezialisierte Unternehmensbereich Ceratizit hat außerdem eine Minderheitsbeteiligung an der Spanflug Technologies GmbH erworben. Das Münchener Unternehmen betreibt nämlich eine Plattform, die den Beschaffungsprozess für CNC-Dreh- und -Frästeile automatisieren und vereinfachen kann.

Weiter geht es mit der Emissionsvermeidung

Für das vergangene Geschäftsjahr hat die Plansee Group den zweiten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. „Im Fokus standen weiterhin die Reduzierung unseres CO₂-Fußabdrucks und das Recycling unserer wertvollen Metalle Molybdän und Wolfram“, erklärt Wex. Der CO₂-Fußabdruck der Gruppe (Corporate Carbon Footprint, Scope 1, 2 und 3 upstream) sei dabei im Vergleich zum Basisjahr 2020/21 um 26 Prozent auf 313.000 Tonnen CO₂e gesenkt worden. Ein großer Hebel, um das zu erreichen, sei Strom aus erneuerbaren Quellen. Der Anteil betrage gruppenweit satte 97 Prozent. Und die im vergangenen Jahr vorgestellte Berechnungsmethode, mit der man herausfinden kann, wie viel Treibhausgasemissionen durch die Herstellung eines Produkts verursacht werden (Product Carbon Footprint), wurde in enger Abstimmung mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) weiterentwickelt. Sie soll bekanntlich zu einer internationalen Industrienorm werden.

Leichter Personalrückgang bei der Plansee Group

Die Personenzahl innerhalb der Belegschaft der Plansee Group sank allerdings weltweit auf 10.890 Beschäftigte, was aber einen relativ geringen Rückgang um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Personalschrumpf fand außerdem an den meisten Standorten über die natürliche Fluktuation (Ruhestand, eigene Kündigungen durch Arbeitnehmer) statt, wie es dazu heißt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf den Arbeitsschutz gelegt. Wex: „Wir wollen schließlich, dass jeder nach getaner Arbeit wieder gesund nach Hause gehen kann!“ Um dies sicherzustellen, ergriff das Unternehmen zahlreiche, nicht näher beschriebene, Maßnahmen zur Vorbeugung und Vermeidung von Arbeitsunfällen.

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