Stabil geblieben

Plansee Group stemmt sich mit Erfolg gegen den Wind

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Lohn- und Energiekosten muss man im Auge behalten

In Reutte, dem größten Produktionsstandort der Gruppe, stiegen die Kosten bei rückläufigen Umsätzen weiter an, so die Informationen. „Mittlerweile machen die Personalkosten 30 Prozent der Gesamtkosten aus. Sie sind damit der zweitgrößte Kostenfaktor“, merkt Wex an. Doch glücklicherweise sei die Plansee Group ein gesundes Unternehmen, das solche Jahre verkrafte. Aber die Tendenz ist laut Wex, der sich damit auch an die Politik wendet,besorgniserregend. Weichenstellungen für den Wirtschaftsstandort Österreich seien deshalb dringend erforderlich. Wex denkt dabei etwa an international ausgerichtete Lohnnebenkosten, die die Wettbewerbsfähigkeit stärken würden und an niedrigere Energiepreise.

So blicken die Entscheider der Plansee Group in die Zukunft ...

Der Vorstand erwartet im laufenden Geschäftsjahr keine Beruhigung im wirtschaftlichen Umfeld und Wachstumsimpulse allenfalls in einigen ausgewählten Industrien. Insgesamt rechne man mit einer Entwicklung auf Vorjahresniveau. An den zentraleuropäischen Standorten sehe man, wie schon angedeutet, eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit aufgrund anhaltend hoher Energie-, Personal- und Bürokratiekosten. Die im März angekündigten Schließungen der deutschen Ceratizit-Standorte Besigheim und Empfingen sollen bis Ende 2026 realisiert werden. Entsprechende Sozialpläne sind in Ausarbeitung. Um Kunden in allen Wirtschaftsräumen lokal gefertigte Produkte anbieten zu können, sind weitere Investitionen in Indien und den USA geplant. Eine leichte Erholung der weltweiten Konjunktur sieht Karlheinz Wex frühestens zum Geschäftsjahresende. Nun gelte es, die Resilienz zu stärken, neue Produkte zu entwickeln und Prozesse allgemein zu verbessern.

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