Personalkosten runter Porsche könnte die Jobgarantie ad acta legen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Sportwagenbauer Porsche und dessen Betriebsrat haben erste Gespräche über eine Verschärfung des Sparkurses geführt, den man bereits Anfang des Jahres eingeschlagen hatte ...

Vor fünf Jahren hat Porsche die Beschäftigungsgarantie zum letzten Mal verlängert. Nun scheint sie aufgrund der angespannten Geschäftslage zu kippen ...(Bild:  Porsche)
Vor fünf Jahren hat Porsche die Beschäftigungsgarantie zum letzten Mal verlängert. Nun scheint sie aufgrund der angespannten Geschäftslage zu kippen ...
(Bild: Porsche)

Das mehrheitlich zum VW-Konzern gehörende Unternehmen Porsche ist bereits länger in turbulentem Fahrwasser unterwegs, was vor allem am schwächelnden Chinageschäft und an der Entscheidung weiterhin vor allem auf Verbrennermotoren zu setzen liegt, und spart deshalb. Der nun verschärfte Porsche-Sparkurs soll das Unternehmen mittel- und langfristig noch effizienter aufstellen, hieß es dazu. In den Gesprächen gehe es um unterschiedlichste Ansätze und das klare Ziel, den Sportwagenhersteller möglichst fit für die Zukunft zu machen. Nach Informationen der dpa dürfte aber außer weiteren Stellenstreichungen auch die Beschäftigungssicherung zur Debatte stehen, die noch bis Ende Juli 2030 besteht, wie man weiter erfährt. Der Porsche-Betriebsrat würde aber sie gerne verlängern. Wie durchgesickert ist, will das Management sie aber lieber auslaufen lassen. Die Beschäftigungssicherung gilt wahrscheinlich für rund 23.000 Personen im Stammwerk Zuffenhausen, im Entwicklungszentrum in Weissach sowie in mehreren kleineren Standorten. Liefe sie aus, wären wieder betriebsbedingte Kündigungen möglich. Für das Werk in Leipzig gälte das aber nicht, denn dort werde stets gesondert verhandelt. Bei Porsche war die Regelung zuletzt 2020 verlängert worden. Im Frühjahr hatte der Autobauer bereits den sozialverträglichen Abbau von 1.900 Jobs bis 2029 in der Region Stuttgart angekündigt. Außerdem sollten befristete Stellen nicht verlängert werden. Zum Inhalt der Gespräche und zum Zeitplan gab es aber bis jetzt keine offiziellen Details. Das Ergebnis werde aber zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

(ID:50587823)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung