Zerspanung

Portalmaschine eröffnet neue Dimension in der Großteilebearbeitung

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Thermische Stabilität wird überwacht und gesichert

Die thermische Stabilität der Portalmaschine wird überwacht und gesichert – wie bei den kleineren Mikromat-Maschinen auch – durch

  • die permanente Messung der Temperatur der Luft im Raum neben der Maschine,
  • die Regelung des internen Kühlsystems für den Spindelstock (an den Spindel-Lagern, dem Mutterlager des Wälzschraubtriebes der Z-Achse und dem Haupt-Getriebe) nach der Raumtemperatur,
  • die Regelung der Temperatur des Prozess-Kühlmittels nach der Raumtemperatur,
  • die Regelung der Temperatur des Hydrauliköles nach der Raumtemperatur.
  • Die Portalmaschine ist ausgestattet mit von einer Spezialfirma hergestellten Fräsköpfen modernster Konstruktion,
  • die die Bearbeitung der Teile mit waagerechter wie auch senkrechter Spindel-Lage ermöglichen,
  • die ausreichend hohe Vorschubkräfte und Drehmomente an der Spindel gewährleisten, um die Werkstücke wirtschaftlich zu bearbeiten,
  • die an das interne Kühlsystem der Maschine angeschlossen und dadurch thermisch stabil und räumlich besonders genau sind,
  • die mit einem Öl-Luft-Gemisch geschmiert werden, was sie weitgehend wartungsfrei macht,
  • und die das automatische Wechseln der Werkzeuge in waagerechter wie auch senkrechter Spindel-Lage erlauben.

Alle Elemente und Komponenten entsprechen dem Stand der Technik

Alle verwendeten Elemente und Komponenten entsprechen dem aktuellen Stand der Technik, sind einschlägig geprüft und werden bezogen von renommierten Lieferanten.

Maschinen zur Bearbeitung von Großteilen sind in der Regel projektiert für das intensive Zerspanen von Stahl und Grauguss. Das liegt daran, dass es sowohl beim Schweißen wie auch beim Gießen von groß dimensionierten Werkstücken technologisch nahezu unmöglich ist, die Konturen der Rohteile sehr nahe an die Endform Körper zu legen.

Bei kleinen Teilen ist das eher möglich. Praktisch entstehen also relativ hohe Aufmaße, die mechanisch abzuarbeiten sind. Die dafür konstruierten Maschinen müssen folglich steif und solide, dafür aber weniger sensibel sein. Und das wiederum erreicht man mit kräftig ausgelegten, also schweren Komponenten.

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