Schuler AG Pressenhersteller präsentiert sich als Trendsetter im Werkzeugbau

Redakteur: Dietmar Kuhn

Göppingen (dk) - „Die Anforderungen an das Umformwerkzeug verändern sich permanent. Deshalb wollen vermitteln wir einen Überblick über die neuesten Trends und Entwicklungen“, begrüßte

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Göppingen (dk) - „Die Anforderungen an das Umformwerkzeug verändern sich permanent. Deshalb wollen vermitteln wir einen Überblick über die neuesten Trends und Entwicklungen“, begrüßte Dipl.-Ing. Klaus Linnig als Geschäftsführer der Schuler Pressen GmbH & Co. KG die etwa 150 Teilnehmer die zum dritten Workshop, der unter dem Thema, „Aktuelle Trends im Werkzeugbau“ stand, nach Göppingen gekommen waren.

Wo die Trends liegen, das konnten die Zuhörer von Ludwig Bölsterl von der BMW Group vernehmen. Der Leichtbau am Beispiel Rolls-Royce setzt dabei die Marken hinsichtlich Entwicklung und Einsatz maßgeschneiderter Werkzeuge für Aluminiumblechteile in der Kleinserie. Deutlich wurde dabei das frühe Zusammenspiel von Bauteilentwicklung, Werkzeugbau und Pressenbetreiber. „Werkzeuge für kleine und mittlere Stückzahlen eignen sich hervorragend für das Erproben neuer Werkzeugkonzepte und Werkzeugtechniken“, verrät Bölsterl.

Dafür scheint ja die neue Servopresse von Schuler gerade zum richtigen Zeitpunkt gekommen zu sein. Diese neue Pressenbaureihe zeichnet sich vor allem durch ihre Servoantriebe aus. „Damit“, so Heinrich Peper, Produktmanager bei Schuler, „bieten wir auch neue Perspektiven für die Gestaltung und Einarbeitung von Werkzeugen.“ Eindrucksvoll präsentierte Peper die Highlights der – man möchte schon sagen – Universalpresse, bei der die Bewegungsabläufe individuell programmierbar sind.

Durch die Möglichkeit der spezifischen Anpassung und das genaue Abstimmen von Prozess, Werkzeug und Automation wird eine wesentlich höhere Ausbringung bei gesteigerter Bauteilqualität erzielt als bisher. Für die Tryout-Funktion, die ja bekanntlich viel Fingerspitzengefühl erfordert, steht ein entsprechendes Handgerät zur Verfügung an dem mittels verschiedener Knöpfe und Buttons die Presse gesteuert wird und auch das macht, was der Bediener von ihr verlangt.

Als weiteres Highlight wurde den Schuler-Gästen das Beschneiden von höchstfesten Blechen präsentiert. Dazu hat Schuler die so genannte Soft-Shock-Technik als Schnittschlagdämpfung entwickelt. Damit sollen die Bleche exakt und prozesssicher geschnitten und das Werkzeug geschont werden. Soft-Shock lässt sich auch an bestehenden Pressen nachinstallieren. Im Anschluss an die Referate konnten die Teilnehmer im Hause Schuler die Servopresse sowie die Soft-Shock-Technik live erleben.

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