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Moulding Expo 2019

Prozessflexible Kraftmeier zum Fräsen und Bohren

| Autor/ Redakteur: Annedore Bose-Munde / Peter Königsreuther

Formenbauer profitieren von steifem Konzept der TFZ-Maschinenbaureihe zum Fräsen und Bohren, die man auch live unter Span zeigt. Halle 9 am Stand B32.

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Das Samag-Highlight zur Moulding Expo 2019 ist eine TFZ 2 mit Fräsdemonstration sein. Sie trägt eine besonders steif ausgelegte Spinde, die radial wirkende Fräskräfte gut absorbieren kann, wie Samag erklärt. Halle 9 am Stand B32.
Das Samag-Highlight zur Moulding Expo 2019 ist eine TFZ 2 mit Fräsdemonstration sein. Sie trägt eine besonders steif ausgelegte Spinde, die radial wirkende Fräskräfte gut absorbieren kann, wie Samag erklärt. Halle 9 am Stand B32.
(Bild: Samag Group)

Samag hat in den Bearbeitungszentren der TFZ-Baureihe das Fräsen und Bohren in einer Maschine kombiniert, heißt es. Werkzeug- und Formenbauer können damit komplexe kubische Werkstücke präzise, kraftvoll, sicher bearbeiten – und das gelingt außerdem von allen vier Seiten in nur einer Aufspannung, so Samag. Alle Anforderungen für kleine bis große Formen und Werkzeuge könnten damit abgedeckt werden. Die Basis dafür liefern die Performance-Varianten Fit 2 Drill, Fit 2 Mill und Fit 2 Accuracy.

Fit über die Überwindung vieler Bearbeitungshürden

  • Fit 2 Drill charakterisiere sich durch eine hohe Maschinensteifigkeit mit der die Leistungsgrenzen des Einlippentiefbohrens ausgenutzt werden könnten. Genau dimensionierte Hochdruckpumpen sichern dabei die Versorgung mit Kühlschmiermittel, Öl oder Emulsion ab;
  • Fit 2 Mill steht laut Hersteller für eine exakte Fräsleistung und beschreibt die Maschinengrundkonstruktion mit stabiler Bohrbalkenanbindung;
  • Und Fit 2 Accuracy schafft durch direkte Wegmesssysteme eine hohe Präzision in allen Achsen. Erweiterte Kühlsysteme und softwaretechnische Kompensationslösungen, ohne Abstriche bei der Bohr- und Fräsleistung, runden das System ab.

Das Samag-Messeexponat ist eine TFZ 2 mit Fräsdemonstration sein. Basierend auf dem Fit 2 Mill-Konzept sei durch einen kurz gehaltenen Abstand zwischen Spindelnase und vorderem Schwenklager die Aufnahme von hohen Querkräften gewährleistet. Die Frässpindel ist zusätzlich mit einer patentierten Klemmung ausgestattet. Diese sorgt für eine maximal steife Spindel und das Absorbieren hoher Fräskräfte in radialer Richtung.

Fahrständerkonzept erlaubt lange Verfahrwege

Die Auswahl an großzügig dimensionierten Arbeitsspindeln lässt den Anwender dabei die maximalen Leistungsparameter unter Beibehaltung von hohen Standzeiten erreichen, merkt Samag an. Die adäquat dafür ausgelegte, steife Frässpindel sei vergleichbar mit denen von horizontalen Bearbeitungszentren.

Deutlichen Einfluss auf die Flexibilität im Fräs- und Bohrprozess hat laut Samag auch das speziell entwickelte Fahrständerkonzept, mit dem die Z-Achse mit bis zu 2000 mm Verfahrweg hinter das zu bearbeitende Werkstück verfahren kann – gleichzeitig aber mit dem Werkzeug bis zur Tischmitte reicht.

Viel Ergonomie mit guter Zugänglichkeit kombiniert

Der Maschinenbauer Samag setzt nach eigenen Worten auf stabile Konstruktionsprinzipien: Das sogenannte Power-Tower-Design basiere auf der klaren Trennung aller Linearachsen, einem minimalen Abstand der Schwenklager zum Tool-Center-Point (TCP-Abstand) und ziele auf die maximal mögliche Steifigkeit ab. Großes Augenmerk legen die Saalfelder auch auf eine ergonomische Anlagenausführung: So öffnen die Beladetüren in Front und Dach gleichzeitig, um eine problemlose Kranbeladung zu gewährleisten. Der Zugang in den Arbeitsraum ist über großzügige Schiebetüren möglich. Ein zusätzliches Sichtfenster schafft einen sehr guten Überblick über das Geschehen.

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