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Punktgenaue Anlieferung von C-Teilen entscheidet über Wahl des Lieferanten

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Wenn man sich für einen Partner und die entsprechende Logistiklösung entscheidet, muss für eine nachhaltige Weiterentwicklung und für weitere Produktivitätsgewinne zwingend überlegt werden, welche Schritte in der Zukunft folgen sollen. Und bereits zu diesem Zeitpunkt muss der Service-Partner entsprechend gefordert werden.

Hierbei muss innerhalb des Industrieunternehmens geklärt werden,

  • welche Warengruppen über ein solches System abgebildet werden sollen,
  • ob später vielleicht Sonder- und Zeichnungsteile, technische Baugruppen, Gefahrstoffe, elektrische oder hydraulische Komponenten mit einbezogen werden müssen und
  • ob eventuell Teile aus der eigenen Fertigung oder von definierten Vorlieferanten in den Prozess integriert werden sollen.

Unternehmen brauchen klare mittel- und langfristige Ziele

Weiterhin ist zu klären, wie die Strategie an den weiteren Unternehmensstandorten aussieht. Möchte man diese effektiven Prozesse ebenso im In- und Ausland – selbstverständlich an die dortigen Gegebenheiten angepasst – bei Vorlieferanten oder Montagedienstleistern wie auch im Ersatzteil- und Servicegeschäft umsetzen? Wie stellt man sicher, dass die internen Controllingsysteme mit Daten gefüllt werden? Bekommt man von dem Systempartner Kennzahlen per elektronischem Datenaustausch (EDI) oder online?

Zusammenfassend ist festzustellen, dass ein durchdachtes C-Teile-Management viele Chancen bietet, an Produktivität für das eigene Unternehmen zu gewinnen und Freiräume zu schaffen, um sich nachhaltig auf die Kernkompetenzen konzentrieren zu können. Daher ist die Diskussion der mittel- und langfristigen Ziele ebenso wie die Auswahl der richtigen Partner die Grundlage für einen nachhaltigen Projekterfolg und somit auch für ein gesundes Unternehmenswachstum.

Ralf Lagerbauer ist Mitglied der Geschäftsleitung der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG in 97980 Bad Mergentheim.

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