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Mitarbeiterbeteiligung

Qualifizierte Mitarbeiter gewinnen, motivieren und binden

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„Eine solche partnerschaftliche Unternehmenskultur schafft Zufriedenheit am Arbeitsplatz, wodurch die Mitarbeiterfluktuation verringert wird und qualifizierte Fach- und Führungskräfte gebunden werden. Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des schon jetzt real existierenden Fachkräftemangels sind diese beiden Aspekte von entscheidender Bedeutung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit gerade von kleinen und mittelständischen Unternehmen“, erläutert Beyer.

Mehr Eigenkapital für Unternehmen

Wer seine Mitarbeiter beteiligt, erhöht seine Attraktivität als Arbeitgeber und findet und bindet exzellente Mitarbeiter. Außerdem zeige man, so der AGP, gesellschaftliches Unternehmertum. Durch die Beteiligung der Mitarbeiter am Erfolg und am Kapital des Unternehmens werde Engagement belohnt und die Vermögensbildung der Mitarbeiter gefördert. So bestätigten beispielsweise 87 % der im Jahr 2013 von der Unternehmensberatungsgesellschaft Hay Group befragten Unternehmen, dass sich Mitarbeiter mit Belegschaftsaktien stärker mit ihrem Arbeitgeber identifizieren als Mitarbeiter, die keine solche Beteiligungsmöglichkeiten haben.

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Wie aber funktioniert das Modell der Mitarbeiterkapitalbeteiligung konkret? Eigentlich ganz einfach: Arbeitnehmer legen Teile ihrer Vergütung oder ihrer Erfolgsbeteiligung in „ihrem“ Unternehmen an und erhalten als Gegenleistung eine Rendite. Neben den personalwirtschaftlichen Vorteilen sei „ein weiterer wesentlicher Vorteil einer Mitarbeiterkapitalbeteiligung die Erhöhung der Eigenkapitalquote beziehungsweise der bankenunabhängige Zugang zu Fremdkapital“, erläutert AGP-Geschäftsführer Beyer.

Eigenkapitalbeteiligungen sind in Form von Belegschaftsaktien und GmbH-Anteilen möglich, die jedoch an die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft gebunden sind. Darüber hinaus können Unternehmen aller Rechtsformen stille Beteiligungen und Genussrechte zur Stärkung ihrer Kapitalbasis einführen.

Erfolgsbeteiligung – ein eigenständiges Motivationskonzept

Von der Kapitalbeteiligung zu unterscheiden ist die Erfolgsbeteiligung. Dennoch ist die Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter nach Auffassung des AGP nicht nur eine wichtige „Vorstufe“ zur Kapitalbeteiligung, sondern vielmehr ein eigenständiges Konzept, bei dem die Leistungen des einzelnen Mitarbeiters, bestimmter Mitarbeitergruppen und der gesamten Belegschaft mit einem zusätzlichen Bonus in Abhängigkeit vom wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens honoriert werden.

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