Präzise Qualitätskontrolle
Qualitätssicherung: Inspektion von 3D-Druck-Bauteilen mit Infrarotkameras

Quelle: Das Kunststoff-Zentrum – SKZ 3 min Lesedauer

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Die vielseitigen Anwendungsbereiche des 3D-Drucks erfordern eine präzise Qualitätskontrolle. Das Kunststoff-Zentrum — SKZ hat sich gemeinsam mit dem Unternehmen Optris dieser Aufgabe gestellt und dazu die Möglichkeiten von Wärmebildkameras genauer untersucht.

Qualitätskontrolle mit optris PI 640i während des 3D-Drucks mit dem Verfahren Fused Filament Fabrication (Bildcollage aus IR-Ansicht und Realbild).(Bild:  Das Kunststoff-Zentrum – SKZ)
Qualitätskontrolle mit optris PI 640i während des 3D-Drucks mit dem Verfahren Fused Filament Fabrication (Bildcollage aus IR-Ansicht und Realbild).
(Bild: Das Kunststoff-Zentrum – SKZ)

Die Thermografie stellt für die Qualitätssicherung in der additiven Fertigung eine vielversprechende Methode dar, da sie berührungslos und flächig eingesetzt werden kann. Dabei kann die Überprüfung entweder inline während des Druckprozesses oder im Nachgang am hergestellten Bauteil erfolgen. Hierfür wurden in einem abgeschlossenen Forschungsprojekt (Fördernummer: IGF 21677 N), gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Infrarotkameras der Firma Optris eingesetzt, die sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise besonders gut eigneten.

Moderne Produktion nutzt zunehmend 3D-Druck

Der 3D-Druck kann als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts bezeichnet werden. Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten additiv gefertigter Bauteile vielfältig: Sie reichen von der Medizintechnik über den Automotive-Bereich bis hin zur Luft- und Raumfahrtbranche. Mittlerweile werden neben Kleinserien durch zeitweise Lieferengpässe auch verstärkt Ersatzteile und Individualbauteile durch 3D-Druckverfahren hergestellt.