Plasmabeschichten Reinhausen Plasma gehört zu Deutschlands Top-100-Unternehmen

Redakteur: Jürgen Schreier

Mit ihrer innovativen und umweltschonenden Beschichtungstechnik schaffte es die Regensburger Reinhausen Plasma beim Benchmarkingwettbewerb Top 100 unter die 100 besten Mittelständler. Das Plasmadust-Verfahren kommt unter anderem in der Elektronik und der Solartechnik zum Einsatz.

Anbieter zum Thema

Die Geschäftsführer von Reinhausen Plasma, Michael Bisges (li) und Peter Schötz (re), bei der Übergabe der Auszeichnung durch Lothar Späth. (Bild: Reinhausen Plasma)
Die Geschäftsführer von Reinhausen Plasma, Michael Bisges (li) und Peter Schötz (re), bei der Übergabe der Auszeichnung durch Lothar Späth. (Bild: Reinhausen Plasma)

Wenn es darum geht, Bauteile aus unterschiedlichsten Werkstoffen effizienter und umweltgerechter zu beschichten oder zu metallisieren, setzt die Plasmadust-Technologie von Reinhausen Plasma neue Standards. Denn die Schichtabscheidung erfolgt materialschonend und trocken mittels kalt-aktivem Plasma. Damit zählt das in Regensburg ansässige Unternehmen zu den 100 innovativsten Mittelständlern Deutschlands, wie die am 30. Juni 2011 erfolgte Auszeichnung mit dem Gütesiegel „TOP 100“ belegt.

Hervorragendes Investitionsklima bei Reinhausen Plasma

„Top 100“ zeichnet alljährlich die 100 innovativsten Mittelständler Deutschlands aus. 2011 haben es 211 Unternehmen ins Finale geschafft und als Lothar Späth, Mentor des Projekts, am 30. Juni die begehrte Auszeichnung an die Top-Innovatoren übergab, stand die Reinhausen Plasma GmbH mit auf der Bühne.

Gepunktet hat das in Regensburg ansässige Unternehmen während der mehrere Monate dauernden Ausscheidungsphase mit seinem herausragenden Innovationsklima und überdurchschnittlichem Innovationserfolg.

Ein Ergebnis des Erfindergeistes der Regensburger ist die Plasmadust-Technologie. Dieses inlinefähige Verfahren ermöglicht es erstmals, verschiedenste Materialien wie Kupfer, Gold, Zinn, Aluminium, Zink, Metall-Legierungen sowie Kunststoffe als Mikropulver aus einem kalt-aktiven Plasma unter Atmosphärendruck direkt auf unterschiedlichste Substrate prozesssicher abzuscheiden.

Eine branchenübergreifende Beschichtungstechnik

Halbleiter-Wafer beschichten, Solarzellen kontaktieren, Gehäuse mit einer EMV-Abschirmung ausstatten, Leiterbahnen auf elektronische Bauteile aufbringen und Folien für Batterien metallisieren – nur einige der vielfältigen Anwendungen, bei denen die Plasmadust-Technologie klare Vorteile bietet. Dazu zählt, dass die Beschichtung komplett ohne Lösemittel, material- und ressourcenschonend sowie trocken erfolgt.

(ID:28094680)