Wälzlagerauswahl Richtige Vorgehensweise bei der Auswahl des passenden Wälzlagers
Bei der Auswahl von Wälzlagern ist es wichtig, hinsichtlich der Bauformen, Tragzahlen und Detailausführungen sowie der Frage, ob Standardlager oder anwendungsoptimierte Wälzlager zum Einsatz kommen sollen, einen Partner zu haben, der einen Großteil der Anforderungen abdeckt.
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Wälzlager sind universell einsetzbar. Sie sind sicherheitsrelevant, energieeffizient, geräuscharm, leistungsstark und wirken im Verborgenen. Wo immer Wälzlager ihren Dienst tun, tragen sie nicht nur große Lasten, sondern auch eine große Verantwortung, gerade beim Einsatz in sicherheitsrelevanten Anlagenteilen.
Die verwendeten hochreinen, rosthemmenden und eventuell säurebeständigen Stähle sowie die Güte der Ringe, Käfige und Kugeln sind ebenso qualitätsrelevant wie die anwendungsoptimierte Auswahl von Hochleistungsschmierstoffen. Bei Wälzlagern von LFD wird die Basis mit sehr hochwertigen Wälzlagerstählen gelegt, deren Reinheitsgrad unter anderem Garant für einen hohen Nutzungsgrad, also auch die Lebensdauer ist.
Lebensdauerreserve steigt durch gezielte Überdimensionierung
Üblicherweise geben Kunden den Konstrukteuren ihrer Zulieferer und Ausrüster anhand eines Lastenheftes vor, für welche Beanspruchung und Nutzungsdauer die Auslegung erfolgen muss. Die Steigerung der Lebensdauerreserve durch gezielte Überdimensionierung ist in der Regel bereits mit geringfügig höheren Wälzlagerkosten zu erreichen.
Bei staubigen Umgebungen werden andere Ansprüche an die Lagerabdichtung gestellt als bei einem Betrieb in klinisch reinen Räumen. Ebenso gibt es Anforderungsunterschiede, wenn ein Lager beispielsweise in gekapselten Gehäusen oder bei hohen Drehzahlen läuft.
Die Ausführung orientiert sich an den Anforderungen wie Fettaustritt, Dichtwirkung gegen Staub, Reibmoment und Temperaturerhöhung. Das Labyrinth hat LFD mit der speziellen Innenringausformung in der sogenannten V-Nut umgesetzt. In den V-förmigen Einstich kann eine schleifende Dichtung eingreifen oder die Kontur der Dichtlippe folgt mit Spalt zur V-Nut.
Vollautomatische Fertigung verbessert Qualität von Rollenkugellagern
Diese nicht schleifende und dennoch sehr effiziente Variante heißt RZ-Dichtung und wird zum Beispiel in Rollen von Schwerkraftförderbändern in Paketzentren eingesetzt, auf denen selbst bei geringem Gefälle Güter ohne großen Kraftaufwand befördert werden können.
Des Weiteren hängt die Qualität von Lagern auch von der Reproduzierbarkeit der Produktionsprozesse ab. Deshalb werden Rillenkugellager von LFD auf vollautomatischen Fertigungslinien hergestellt. Durch die Verwendung hochreiner, homogener Stähle wird Ausfällen vorgebeugt.
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