Trennmaschinen Ringtrennzentrum für Stahlrohre arbeitet gegenläufig

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Die Kinematik beim Gewindewirbeln – das gegenläufige Rotieren von Werkstück und Werkzeug – hat Walter Möck, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Unternehmens, auf das Ringtrennzentrum Roto Cutter zum Sägen von Kupferrohren übertragen. Diese Entwicklung wurde auf der EMO 2005 mit dem MM-Award ausgezeichnet. Inzwischen hat Möck die Weiterentwicklung des Ringtrennzentrums vorangetrieben.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Das Unternehmen präsentiert auf der Messe EMO Hannover 2007 ein Ringtrennzentrum, das Stahl- und Edelstahlrohre in Ringe oder Abschnitte mit einem Gewicht bis 400 kg trennt. Rohre mit Außendurchmessern von 350 bis 1200 mm, Wanddicken bis 150 mm und Längen bis 700 mm können getrennt werden – und zwar 10 bis 15 mal schneller als mit konventionellen Trennverfahren bei geringerem Energieverbrauch, so der Hersteller.

Ringtrennzentrum arbeitet schneller und genauer

Als weitere Vorteile nennt das Unternehmen die hohe Schnittparallelität von weniger als 0,2 mm, die geringe Oberflächenrauheit sowie trockene Späne und trockenes Werkstück aufgrund der Minimalmengenschmierung beim Trennen. Aufgrund der hohen Trennqualität kann fast auf das Fertigmaß getrennt werden. Der Robo Cutter arbeitet nach der Beladung automatisch. Die getrennten Ringanschnitte transportiert ein Entnahmesystem sicher aus der Maschine. Sie können manuell oder automatisch abgestapelt werden.

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