Teilefertigung Roboter führt Rotationskolben lagerichtig einer Schleifmaschine zu
Eine Feinbearbeitungsanlage für Rotationskolben wurde um eine robotergestützte Teilezuführung erweitert. Die öligen Bauteile werden vom Roboter lagerichtig einer Spannvorrichtung übergeben, die sie zwischen Spitzen aufnehmen, ehe zwei Bandfinisher die raue Teileoberfläche glätten.
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Auch schmutzige Jobs müssen erledigt werden, ob manuell oder automatisiert. Kein Problem damit hat ein voll gekapselter Stäubli-Roboter TX 60, der in Schutzart IP65 — das Handgelenk sogar in IP67 — gehalten ist. Ob Öle, Staub, Abrieb oder ungewöhnliche Temperaturen, der Sechsachser ist so konstruiert, dass ihm auch extreme Arbeitsbedingungen nichts anhaben können.
Aus diesem Grund haben sich die Automationsspezialisten der Oberndörfer Präzisionsteile GmbH im schwäbischen Gaildorf auch erneut für ein Bearbeitungszentrum entschieden, in dem der TX 60 eine zentrale Rolle spielt. Bereits seit längerer Zeit arbeiten dort drei Mehrspindeldrehautomaten Index MS 52, die mit Stäubli-Robotern ausgestattet sind.
Automatisierungsgrad wurde mit robotergestützter Anlage erhöht
Die Oberndörfer GmbH beschäftigt heute 260 Mitarbeiter in drei Werksgebäuden. Schwerpunkt ist die Herstellung und Bearbeitung von Präzisionsteilen für die Automobilindustrie, unter anderem für Bosch, Continental, ZF und Sachs. Der permanente Kostendruck, den die Zulieferer zu spüren bekommen, führt dazu, dass in der Produktion mehr und mehr automatisiert wird.
Wenn bei gleich bleibender Mitarbeiterzahl schneller und mehr produziert werden soll, muss der Automatisierungsgrad entsprechend erhöht werden. Eine aktuelle Erweiterung des Maschinenparks besteht in einer robotergestützten, automatisierten Feinbearbeitungsanlage, in der ein zentral angeordneter Stäubli TX 60 für die lagerichtige Teilebeschickung verantwortlich ist.
Auf einem Finishmaster Z 600 der Schweizer Protech AG bekommt ein Rotationskolben, der in einer Benzin-Einspritzpumpe arbeitet, den letzten Schliff auf den Tausendstelmillimeter genau. In der Maschine kommt eine besondere Bearbeitungstechnik für feinste Oberflächen zum Einsatz, das Bandfinishing.
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