Automatisierte Zerspanung Roboter macht mannlose Bauteilfertigung beim Drehen prozesssicher

Quelle: Pressemitteilung von Citizen Machinery Europe 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Medizintechnikhersteller Eberle setzt auf zwei Citizen-Kurzdrehmaschinen mit einer Roboterapplikation von Wietec. Diese „Veredelung“ sorge für ein schlagkräftiges Zerspanungsdoppel.

Der Medizintechnikhersteller Eberle bearbeitet mit dieser Kurzdrehmaschine des Typs Miyano BNA-42CY5 von Citizen spritzgegossene Kunststoff-Rohteile und Edelstahlklingen. Im Hintergrund sieht man einen Roboter des Typs Horst 900 der eine wichtige Rolle spielt.(Bild:  Citizen)
Der Medizintechnikhersteller Eberle bearbeitet mit dieser Kurzdrehmaschine des Typs Miyano BNA-42CY5 von Citizen spritzgegossene Kunststoff-Rohteile und Edelstahlklingen. Im Hintergrund sieht man einen Roboter des Typs Horst 900 der eine wichtige Rolle spielt.
(Bild: Citizen)

Kostendruck mildern, dem Fachkräftemangel entgegensteuern, Rationalisierungspotenziale ausschöpfen, die Produktion nachhaltiger machen, sowohl Arbeits- als auch Prozesssicherheit erhöhen, die Maschinenverfügbarkeit steigern sind nur die wichtigsten Gründe, um die Fertigung zu automatisieren, insbesondere wenn die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen immer schwieriger und komplexer werden. Und speziell in Baden-Württemberg, von wo aus der Medizintechnikhersteller Eberle agiert, ist traditionell ein Standort mit einer hohen Dichte an Unternehmen aus den verschiedensten Schlüsselindustrien – und alle suchen natürlich Fachkräfte. Eberle muss also dem Fachkräftemangel begegnen sowie die Produktivität und Qualität steigern und gleichzeitig die Fertigungskosten senken. Dazu benötigt das Unternehmen unter anderem die Expertise von innovativen Maschinenbauern und Systemintegratoren, wie etwa Citizen und Wietec, wie es weiter heißt. Das mittelständische Industrieunternehmen stellt seit 1999 medizintechnische Produkte her – etwa für die minimalinvasive Chirurgie und die Orthopädie. Dazu zählen beispielsweise Antriebssysteme, Shaverblades, Sägeblätter, Bohrer, Implantate sowie optische, Spül- und Geräteträger.

Citizen verweist auf das neue Geschäftsfeld Automation

Markus Reißig, Geschäftsführer der Citizen Machinery Europe GmbH, kommentiert: „Automatisierungssysteme verändern den herkömmlichen Einsatz von Drehmaschinen und eröffnen neue Horizonte für die industrielle Fertigung.“ Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und auch aus Produktivitätsgründen würden sich Anwender deshalb vermehrt Möglichkeiten zum prozesssicheren mannarmen oder -losen Betrieb wünschen. Das Feld Automation biete dafür ein großes Potenzial, das Citizen für die Anwender auszuschöpfen verstehe. Dazu hat das Unternehmen, wie es weiter heißt, im eigenen Haus das Geschäftsfeld Automation gegründet, um mit selbstentwickelten Automatisierungssystemen durchzustarten. „Darüber hinaus arbeiten wir mit hochkarätigen Systemintegrationspartnern wie Wietec zusammen“, wie Reißig anmerkt.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Automatisierung und Zerspanung finden sich ...

Mit der Drehmaschine Miyano BNA-42CY5 von Citizen (Typ CY erlaubt den Einsatz als Futterautomat) und der passenden Wietec-Automatisierung holte sich Eberle schließlich eine leistungsstarke und zukunftsfähige Zerspanungstechnik ins Haus. Die Miyano-Kurzdreher von Citizen gelten über sämtliche Branchen hinweg als Standard für hochpräzise und verlässliche Drehmaschinen in der Serienfertigung, wie Citizen betont. Dazu verfügen die Kurzdrehautomaten unter anderem über massive Maschinenbetten und handgeschabte Führungen. Dem Anwender bringe das außer der nötigen Robustheit vor allem höchste Präzision beim Drehen im Mikrometerbereich. Björn Wied, Geschäftsführer von Wietec, ergänzt: „Citizen-Miyano-Kurzdreher sind sehr differenziert auf die jeweiligen Zerspanungsaufgaben anpassbar. In ihnen verschmelzen Flexibilität in den Bearbeitungsmöglichkeiten, Präzision mit Robustheit sowie höchste Effizienz mit Langlebigkeit.“ Damit habe Eberle passgenau konfigurierte Drehautomaten zur Verfügung, die unter anderem verschiedene Varianten von Bauteilen auch aus unterschiedlichen Werkstoffen prozesssicher bearbeiten können. Mit der Wietec-Möglichkeit zum automatisierten Be- und Entladen der Citizen-Maschinen in den vor- und nachgelagerten Prozessen hat Eberle die Produktion von Medizinprodukten nicht zuletzt deutlich schlanker gestaltet. Doch schauen wir uns das Ganze auf der nächsten Seite näher an. Da kommt dann auch der Horst ins Spiel ...

(ID:49763944)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung