Industrielle Robotik

Roboter mit Selbstlokalisierung wissen, wo es langgeht

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Erst der schnelle Datenaustausch zwischen Sensor und Steuerung versetzt den Roboter in die Lage, auf Veränderungen im Arbeitsraum direkt zu reagieren und seine Bewegungsbahn in Abhängigkeit der aktuellen Sensorwerte während der Bewegung festzulegen.

Positionsdaten des Roboters werden an die Steuerung übertragen

Ein Computer errechnet aus den Signalen die Bewegungsinformationen und überträgt die Positionsdaten in schneller Folge, typischerweise innerhalb von ein bis zehn Millisekunden, an die Robotersteuerung, so der Hersteller.

Roboter von Mitsubishi sind mit Schnittstelle für die Echtzeitsteuerung ausgestattet

Mitsubishi Electric hat seine Industrieroboter eigenen Angaben zufolge bereits sehr früh mit einer Schnittstelle für die Echtzeitsteuerung ausgestattet. Damit sei es RT Leaders möglich, für kundenspezifische Lösungen aus einer breiten Palette von Robotern zu wählen.

Das Produktprogramm umfasst fünf- und sechsachsige Knickarmroboter mit Traglasten von 1 bis 12 kg und Reichweiten bis 1385 mm sowie Scara-Roboter mit 6 bis 18 kg Traglast und bis zu 850 mm Reichweite.

Neuer Roboter für den ortsflexiblen Einsatz

Auch das jüngste Mitglied der Familie, ein durch seine Konstruktion besonders wendiger Sechs-Achsen-Knickarmroboter vom Typ RV-2SDB mit 2 kg Traglast und 504 mm Reichweite bietet die Möglichkeit zur Echtzeitsteuerung.

Der Roboterarm besitzt einen Schwenkbereich von ± 240° und kann somit nach beiden Seiten über seinen Aktionsradius von 360° hinausdrehen, teilt der Hersteller mit.

Bei einer Geschwindigkeit von maximal 4400 mm/s wird den Angaben zufolge eine Wiederholgenauigkeit von 0,02 mm erreicht. Diese Werte könne der Roboter auch bei einem ortsflexiblen Einsatz erzielen.

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