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Da der Roboter selbstfahrend und fernsteuerbar ist, können größere Kanalabschnitte in einem Durchlauf begutachtet werden. Für die eigentliche Reinigung wird der Reinigungsroboter in den Kanal eingesetzt. Auf ihm ist die drehbare Düse der Strahlanlage montiert. Durch diese Konstruktion können alle Flächen des Kanals in einem Durchgang gereinigt werden. Zusätzlich verfügt auch der Reinigungsroboter über eine Videokamera, um den Fortgang der Reinigung zu überwachen.
Roboter per Schlauch mit der Strahlanlage verbunden
Der Roboter ist über einen Schlauch mit der eigentlichen Strahlanlage verbunden. Am Ende der zu reinigenden Strecke wird der Kanal abgeschottet und eine Staubfalle montiert. Zur Reinigung sind keinerlei Chemikalien nötig. Übrig bleibt lediglich der gelöste Schmutz. Durch die niedrige Temperatur des Trockeneises erzielen die Erfinder zusätzlich eine desinfizierende Wirkung auf der Kanaloberfläche.
Viele Unternehmen unterschätzen die Gefahren aus den Kanälen, heißt es. Ohne Reinigung der Rohre wird der Schmutz wieder in die Filter der Anlage geblasen. Darunter leidet die Leistungsfähigkeit der Systeme und der Energieverbrauch steigt an. Dazu kommt, dass verschmutzte Kanäle die Brandgefahr vergrößern und im Ernstfall sich die Versicherung womöglich weigert, den Schaden zu regulieren.
Darüber hinaus sind verschmutzte Anlagen auch aus Sicht der Hygiene bedenklich, da sich in der Schmutzschicht Kleinstlebewesen ansiedeln können, die über die Lüftungsanlage verteilt, warnen die Roboterreiniger.
Statt BAP und Rod Stewart heißen die Auftraggeber heute Thyssen-Krupp und Bosch Rexroth
Zahlreiche Firmen konnte Osada bereits überzeugen. Zu ihnen zählen beispielsweise Johnson Controls, Opel, Thyssen-Krupp und Bosch Rexroth. Der Konzertmanager hat es wieder geschafft. In der Vergangenheit arbeitete er mit den Top-Musikern der Welt zusammen, heute reinigt er für einen Teil der Top-Unternehmen. Osada ist an der Spitze der Charts geblieben.
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